2025 – Wir lieben Ziele

Foto: Studio Kauffelt, Mannheim

Als Gewinner des Lea-Mittelstandspreises 2017 beweist Alpensped, dass auch kleinere und mittlere Logistikdienstleister wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden können.

Das Mannheimer Familienunternehmen wurde 1993 gegründet und ist heute mit 30 Mitarbeitern Transport- und Logistikspezialist für Süd. Ost. Europa. Im Mittelpunkt des strategischen und zukunftsorientierten Handelns steht die Ausgewogenheit der drei Komponenten Ökonomie, Ökologie und Soziales.

 

Foto: Mobisol GmbH, Berlin

So gilt das Familienunternehmen in Baden-Württemberg und darüber hinaus als Vorreiter in Sachen Nachhaltiger Logistik. Beispielsweise unterstützt Alpensped ein Kompensationsprojekt, das Menschen in Tansania den Zugang zu Solarsystemen und somit zu sauberem Strom ermöglicht. Bereits seit Anfang 2011 neutralisiert das Unternehmen so seinen Energieaufwand in der Verwaltung und teilweise auch seine Transportdienstleistungen. CO2-Reduktionen erreicht das Unternehmen durch den Einsatz von LKWs der neuesten Generation, durch Sendungsbündelung und Fahrerschulungen. Mit der Verlagerung von der Straße auf die Schiene beschäftigt sich ein aktuelles Projekt; denn 2025 will Alpensped klimaneutral sein. Das heißt, Reduktionsmaßnahmen müssen erhöht und Kompensationsleistungen gesteigert werden. Hierbei hofft der Mittelständler auch auf die Unterstützung seiner Kunden.

Soziales Engagement ist für den Familienbetrieb eine Herzensangelegenheit – nach innen gegenüber den Mitarbeitern und nach außen gegenüber der Gesellschaft. Seinen Mitarbeitern bietet der Dienstleister einen modernen Arbeitsplatz mit Entwicklungschancen, Gesundheitsprogrammen und einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Direkt vor der Haustür engagiert sich der mittelständische Logistiker, gemeinsam mit den Mitarbeitern, tatkräftig in karitativen Verbänden und Sportvereinen. Zahlreiche nationale und internationale Hilfsorganisationen können auf die regelmäßige Unterstützung aus Mannheim zählen.

 

 

Den Fußabdruck stetig verkleinern

Foto: Studio Kauffelt, Mannheim

Als Logistikunternehmen steckt Alpensped stets in der Zwickmühle zwischen dem korrekten Erfüllen der Kundenwünsche und dem eigenen Bemühen um nachhaltiges Wirtschaften. Das Unternehmen aus Baden-Württemberg löst den Spagat vorbildlich - und wurde dafür mehrfach prämiert. Geschäftsführer Christian Faggin erklärt im Gespräch mit global° seine Motivation und die konsequente Umsetzung.

 

 

Ihr Logistikunternehmen bietet Transportdienstleistungen in viele Länder an: Wie meistern Sie den Zielkonflikt, dass Verkehr stets eher umwelt- und klimaschädlich ist?

Christian FAggin: Ja, da fühlen wir uns in der Verantwortung und haben deshalb schon 2011 unser Umweltmanagement aufgesetzt. Seitdem erheben wir unseren Unternehmensfußandruck (CCF), der regelmäßig nach ISO 14064 zertifiziert wird. Genauso wie der sendungsbezogene Fußabdruck (TCF), der nach DIN EN 16258 zertifiziert wird und den wir auf jeder Rechnung ausweisen.

 

Dennoch verursacht Transport Emissionen...

 

Den verursachten Emissionen begegnen wir auf zwei Arten. Ersten reduzieren wir den CO2 Ausstoß durch den Einsatz von LKWs der neuesten Generation, durch Sendungsbündelung und durch Fahrerschulungen. In dem neuen Projekt "Von der Straße auf die Schiene", welches wir gemeinsam mit der Hochschule Heilbronn durchführen, prüfen wir aktuell die Machbarkeit dieser Verlagerung.

Zweitens kompensieren wir. In der Verwaltung arbeiten wir bereits klimaneutral. Die Emissionen unserer Transporte kompensieren wir zu acht Prozent über ein myclimate-Projekt, das Menschen in Tansania den Zugang zu Solarsystemen und somit zu sauberem Strom ermöglicht.

 

Christian Faggin Foto: Alpensped

Ihr Ziel heißt: Alpensped soll klimaneutral werden. Wie erreichen Sie das und wann wird das Ziel erreicht sein?

Wie gesagt, durch die Erhöhung von Reduktionsmaßnahmen wie beispielsweise die Verlagerung auf die Schiene. Aber auch bei den Kompensationsleistungen wollen wir uns steigern und dabei unsere Kunden mitnehmen, die wir immer wieder dazu einladen. 2025 wollen wir klimaneutral sein. Das ist unser Ziel und da benötigen wir jede Unterstützung.

 

Sie betonen, dass Nachhaltigkeit "im Kopf der Menschen beginne": Was heißt das konkret und wie setzen Sie das im Unternehmen um?

Es ist für mich ein persönliches Anliegen, durch eigenes Tun Werte zu vermitteln. Durch aktives Engagement möchte ich mein Umfeld überzeugen, dass es gut, richtig und wichtig ist, sich sozial zu engagieren und sich ökologisch zu verhalten. Um unsere Mitarbeiter auf diesem Weg mitzunehmen, steht bei Alpensped ein Elektro-PKW auf dem Hof. Dieser wie auch zwei Fahrräder stehen allen Mitarbeitern zur Verfügung. Und auch soziales Engagement wird bei Alpensped gelebt: jeder Mitarbeiter, inkl. der Geschäftsführung, hilft mindestens einmal im Jahr bei der Mannheimer Tafel. Wir sind stolz auf das bereits Erreichte, was gleichzeitig auch Ansporn ist.

 

Sie engagieren sich auch für jugendliche Flüchtlinge: warum, wie und mit welchem Erfolg?

Es ist eine Selbstverständlichkeit für mich und meine Familie, Menschen in Not zu helfen – ein christliches Anliegen in der zunehmend digitalisierten und teilweise entfremdeten Welt. Jugendliche Flüchtlinge zu unterstützen und ihnen unsere Werte zu vermitteln sehe ich als Aufgabe eines jeden.


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Einsatz für die "Mannheimer Tafel" lFoto: Alpensped

 

Alpensped GmbH

Internationale Logistik

Innstraße 41

68199 Mannheim

 

Ansprechpartner:

Christian Faggin

c.fagginalpensped.de

www.alpensped.de/nachhaltigkeit/

 

 

 

 

 

07.07.2017 Alpensped GmbH

Alpensped erhält Lea-Trophäe

Alpensped-Chefs mit Lea-Trophäe Foto: Caritas

Die Alpensped GmbH ist mit dem Lea-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in der Kategorie 2 ausgezeichnet worden. Mit der Lea-Trophäe würdigen das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Caritas und Diakonie das freiwillige soziale und gesellschaftliche Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen.