Animiertes Leben: Das Unsichtbare sehen

Das von der New York Times veröffentliche Video „Animated Life: Seeing the Invisible“ ist dem im 17. Jahrhundert lebenden niederländischen Naturforscher Antoni van Leeuwenhoek gewidmet. Er war es, der in Delft als Tuchhändler Mikroskope baute und damit 1674 eine bis dahin unbekannte Welt der mikroskopisch Kleinen (animalcula).

Foto: Screenshot Video

Leewenhoek, Kaufmann von Beruf, konnte es sich leisten, seinem Hobby nachzugehen. Er erlernte das Schleifen von Linsen und baute damit sein eigenes Mikroskop. Das besondere daran war, dass er es schaffte, winzige Linsen in perfekter Qualität herzustellen. Mit ihnen erreichte er Vergrößerungen bis zum 270-fachen, was die Leistung der ersten mehrlinsigen Mikroskope bei weitem übertraf.

Foto: Jan Verkolje/gf

Während man sich zu dieser Zeit auf die Erforschung von Objekten beschränkte, die mit bloßem Auge zu sehen waren, begann er nach Strukturen zu suchen, die bis dahin „unsichtbar“ waren. So wurde er als „Nichtstudierter“ unter anderem zum Entdecker der Bakterien und durfte nach anfänglichem Hohn und Spott, seine Arbeiten der Royal Society of London vorlegen. Er baute insgesamt 500 Mikroskope.

 

Das Video ist ein Start einer neuen Art sogenannter „Op-Docs“ unter dem Titel „Animated Life“, einer Zusammenarbeit zwischen Howard Hughes Medical Institute’s BioInteractive and The New York Times. Produziert wurde der Kurzfilm von Flora Lichtman and Sharon Shattuck .

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