Aus Occupydemonstranten werden Banker

Wall Street Protest 2.0: Die von einer Gruppe Occupy-Aktivisten in den USA ins Leben gerufene „Occupy Money Cooperative“ bietet mit ihrer neu entwickelten Zahlungsmethode bald eine Alternative zu einem herkömmlichen Bankkonto an. Darüber berichtete die Frankfurter Rundschau in ihrem Artikel Das Occupy-Konto vom 22. August 2013.

Foto: Wikimedia Commons/David Shankbone

Die Initiative der New Yorker Finanzexperten ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Occupy-Bewegung auch nach der Räumung der Protestcamps weiterwirkt und den Demonstrationen auch Handeln folgt.

Kooperative: Jede Stimme zählt gleich

Die Bemühungen seitens der amerikanischen Regierung um eine Bankenregulierung bezeichnet der ehemalige Diplomat Carne Ross, der Kopf der „Occupy Money Cooperative“, als völlig inadäquat. In den USA wird Schätzungen zufolge 40 Millionen Menschen aufgrund von Überschuldung die Möglichkeit ein Bankkonto zu führen verweigert, wird weiter zu den Motiven berichtet.

Dem begegnet die Geldkooperative indem sie nun als erstes Produkt eine für alle zugängliche Geldkarte auf den Markt bringt. Die Organisation der Karteninhaber beruht dabei auf dem Genossenschaftsgedanken. Insbesondere soll jeder Karteninhaber nur eine einzige Stimme erhalten mit der er sich an künftigen Entscheidungen beteiligen kann. Ein Erfolg der Karte könnte in einem eigenen Bankenmodell münden.

 

 

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