Filmfestival: Opfern und Überlebenden gewidmet

Ein Filmfestival, das den Opfern und Überlebenden von atomaren, radioaktiven Katastrophen gewidmet ist. Vom 11. bis zum 15. Oktober bringt das Internationale Uranium Film Festival wieder atomare Filme und Filmemacher ins Kino der KulturBrauerei Prenzlauer Berg.

Das in der Welt einmalige Filmfest des atomaren Kinos ist in diesem Jahr den Opfern von nuklearen und radioaktiven Katastrophen gewidmet und hat in diesem Jahr drei neue Partner dazugewonnen: Die Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Sayonara Nukes Berlin sowie das Zeiss-Großplanetarium.

„Das Uranium Film Festival ist einzigartig, denn es versucht, das komplexe Thema Atomkraft und seine Risiken für alle zugänglich zu machen“, sagt Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung und Schirmherr des Uranium Film Festivals zusammen mit MdB Klaus Mindrup & Uwe Bünker vom Bundesverband Casting. Parallel zu den Filmen präsentiert das Festival im Zeiss-Großplanetarium die IPPNW-Fotoausstellung „Hibakusha Weltweit“ sowie eine Ausstellung über die Strahlenopfer des größten radioaktiven Unfalls von Brasilien, der exakt vor 30 Jahren, im September 1987 im zentralbrasilianischen Goiânia geschah.

 

Hibakusha Weltweit Foto: IPPNW (CC BY-NC-SA 2.0)

Das Uranium Film Festival wurde 2010 in Rio de Janeiro gegründet, um Filme zu Kernkraft und radioaktiven Risiken weltweit ins Kino zu bringen und bekannter zu machen. „Atomare und radioaktive Katastrophen wie in Hiroshima, Nagasaki, Tschernobyl, Fukushima oder wie in Goiânia dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, sagt Festivaldirektorin und Mitgründerin Marcia Gomes de Oliveira. „Wir sind besonders glücklich darüber, dass wir in diesem Jahr auch die renommierten Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) mit als Partner und Unterstützer gewonnen haben.“ Die Festivaldirektoren hofft indes auf noch weitere Partner, Unterstützer und Sponsoren, um das Uranium Film Festival in Berlin noch bekannter zu machen: „Jede Spende hilft, dass das Uranium Film Festival und seine Ausstellungen in Berlin einen großen Anklang finden und Nukleare Risiken auch in Zukunft nicht in Vergessenheit geraten!“

Autor: Norbert Suchanek

 

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