Belog die Ölindustrie die Welt ?

Eine neue Kampagne soll es – endlich - richten: Unter den Haschtag #ExxonKnew wollen Ex-US-Vize Al Gore und der NewYorker Star-Staatsanwalt Eric Schneiderman die Wahrheit über das Öl-Business ans Licht zerren. Was viele Kritiker schon lange zu wissen glauben, aber bislang kaum belegen können, soll nun eine Klage beweisen: Der Multi aus Texas soll über Jahrzehnte bewusst die Risiken seines Geschäfts für Menschen und Umwelt verschleiert haben.

„Investigative Untersuchungen rücken Exxon ins Zwielicht“, schreibt darüber nun das Manager-Magazin.

„Klimaschutz-Promi Gore und Staatsanwalt Schneiderman setzten sich an die Spitze einer https://twitter.com/Exxon_Knew>Kampagne von Umweltaktivisten“, schreibt das Wirtschaftsblatt. Ihr Vorwurf gegen Exxon wiegt schwer. Das Unternehmen soll „Öffentlichkeit und Investoren aus Geschäftsinteresse über Jahrzehnte hinweg gezielt zu Klimarisiken getäuscht“ haben.

 

Klimaschutz a la Exxon: Forscher bestochen, Öffentlichkeit belogen

 

Exxon soll in großem Stil Einfluss auf Forschung genommen haben, um zu vertuschen, in welchem Ausmaß das äußerst profitable Geschäftsmodell des Konzerns eine Belastung für das Klima darstellt. Bereits in den 1970er Jahren hätten Studien des Unternehmens die Risiken von Treibhausgasen wie Kohlendioxid festgestellt, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle und Gas entstehen“, schreibt die Zeitschrift über die Beweggründe der prominenten US-Klimaschutzaktivisten. Dies sei das Ergebnis einer umfassenden Untersuchung des US-Fachblatts InsideClimate News.

 

Screenshot: Inside Climate News

Der Konzern bestreitet die Vorwürfe. „Diese Geschichten gehen fälschlicherweise davon aus, dass wir schon definitive Schlüsse zu den Risiken des Klimawandels gezogen hätten, als die Klimaforschung noch in der Frühentwicklung war“, zitiert das deutsche Magazin Exxon-Sprecher Alan Jeffers. Der wittert vielmehr hinter der Kampagne eine „Verschwörungstheorie“. Im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf hatte Hillary Clinton etwa gesagt, es gäbe eine „Menge Hinweise, dass sie [Exxon] die Leute getäuscht habe“, zitiert das Manager-Magazin.

Um den Konzern belangen zu können, müssen die Kritiker allerdings jetzt handfeste Beweise bringen. Sie müssen beweisen, „dass exklusive Erkenntnisse zum Klimawandel bewusst geheimgehalten wurden“, schreibt das Magazin – und zweifelt: „Das dürfte, wenn es denn überhaupt stimmt, nicht einfach sein.“

 

 

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