Malalas bewegende Rede vor der UN

Malala Yousufzai setzt sich seit Jahren in ihrer Heimat Pakistan für Bildung ein und hat für sich und ihre Mitschülerinnen den Schulbesuch durchgesetzt. In ihrer Heimat, dem streng islamischen Swat-Tal, ist das nicht gewollt. Im Oktober 2012 überfielen Taliban einen Schulbus und schossen Malala in den Kopf - als "Warnung" an alle Mädchen.

"Sie haben auch auf meine Freunde geschossen. Sie dachten, dass die Kugeln uns verstummen lassen würden, aber da lagen sie falsch."

 

Foto:Screenshot Video

Die schwer verletzte Malala wurde nach dem Anschlag in einer englischen Spezialklinik behandelt. Sie hatte Glück im Unglück, denn das Geschoss streifte ihr Gehirn nur, ohne bleibende Nervenschäden zu hinderlassen. An ihrem 16. Geburtstag, dem 12.Juli 2013, sprach sie dann vor den Vereinten Nationen in New York und setzte ihren beeindruckenden Kampf für Bildung fort.

"Ich bin hier, um meine Stimme zu erheben für ein Recht auf Bildung für alle Kinder", sagte Malala Yousufzai. "Ich möchte auch Bildung für die Töchter und Söhne der Taliban, für die Kinder aller Terroristen."

Sie rief die Regierungen der Welt auf, kostenfrei Schulbildung für alle Kinder weltweit zu ermöglichen und Frauen und Kinder vor Brutalität und Gewalt zu schützen. Eine mutige und beeintruckende junge Dame, die sich auch von Terror und Gewalt nicht von ihren Zielen abbringen lässt. Dieser Mut einer 16-jährigen sollte Signalwirkung haben, immer noch können weltweit 66 Millionen Mädchen nicht zur Schule gehen. Es ist noch ein langer Weg bis zur Chancengleichheit.

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