Klimaschutz-Leugner kennt Schuld seit 25 Jahren

Shell verschwieg über 25 Jahre die Wahrheit über den Klimawandel: Der britische Guardian veröffentlichte jetzt ein brisantes Video des niederländischen Öl-Konzerns. Dessen Wissenchaftler beschrieben bereits 1991 die dramatischen Folgen des CO2-Anstiegs in der Atmosphäre: Dürren, steigene Meeresspiegel, Flüchtlingskrisen – und forderten einen Umstieg auf erneuerbare Energien.

Umgesteuert aber hat Shell kaum.

 

Der knapp 30 Minuten lange Film, so beschreibt ihn die Zeitung, sei urspünglich zur Aufklärung von Schülern oder Studenten gedreht worden. Erstaunlich deutlich die Aussagen und konkreten Belege für die Aufheizung der Erde. Der Streifen nimmt bereits vor enem Vierteljahrhundert die heute erlebbaren Konsequenzen des Klimawandels vorweg.

Den Film aber zeigt Shell nie. Er verschwindet in den Konzern-Giftschränken und Tresoren des Unternehmens. Zu gefährlich scheint offenbar dessen Wirkung auf die Geschäfte. Zu deutlich ist die Warnung. Shell betonte 1991, dass der Klimawandel schneller vonstatten gehe als jede andere Änderung auf dem Planeten seit Ende der letzten Eiszeit.

Jetzt spielten Unbekannte den streifen einer holländischen Internetplattform und dem Guardian zu. global° zeigt ihn hier ebenfalls. Seine Aussagen sind brissant genug.

 

Trotz Wissen um den Klimawandel weiter Klima-Leugner

 

Aber Shell handelt genau gegenteilig zur eigenen Erkenntnis. Das Unternehmen wird zu einem der großen Lobby-Finanziers, um Klimaschützer zu bekämpfen. Shell investiert Zig-Millionen in Kampagnen die den Klimawandel leugnen. Es fördert – wider besseres Wissen – weiter die Ausbeutung des Planeten und den Ausbau fossiler Energien, setzt bis heute etwa auf Fracking, obwohl es 1991 schon von einem „einzigartigen Konsenz der Wissenschaftler über die vom Menschen verschuldeten Ursachen des Klimawandels“ wusste: „The changes may be the greatest in recorded history” betonte Shell laut Guardian im Orginalfilm – die Veränderungenwerden die größten seit Menschengedanken sein. „Dabei weiß das Management“, zitiert die Zeitung die UN-Klima-Verantwortliche Patricia Espinosa nach einem Besuch der Shgell-Zentrale, „dass nichts Tun schon bald auch in einer wirtschaftlichen Krise enden wird.“

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