Kommentar

Gerd Pfitzenmaier, global°-Chefredakteur Foto: Sedansieben

USA erkennen Klimaschutz (doch ein bischen) an

 

Klima-Schlingerkurs der USA:Donald Trumps sture Anti-Klimaschutz-Haltung scheint zu bröckeln. Zumindest sein Landwirtschaftsminister George Ervin Perdue schert aus der Riege der Klimaschutz-Leugner aus. Beim Treffen der G7-Minister im italienischen Bergamo unterschrieb er jetzt eine Erklärung, "nach der der Klimawandel eine Bedrohung für die Welternährung darstellt". Das berichtet das Portal klimaretter.info.

Ob das ein "Ausrutscher" war, wird sich kommenden Monat bei der Bonner UN-Klimaschutzkonferenz zeigen. Auch dorthin kommen US-Diplomaten. Wie weit sie die Verhandlungen im Trump'schen Sinn "stören" bleibt abzuwarten.

Ein Hoffnungsschimmer ist Perdues Einsicht in die Weltlage dennoch. Sie zeigt, dass auch enge Mitarbeiter des US-Präsidenten - wie jüngst Außenminister Tillersen, der Ex-Exxon-Chef im Streit um Nordkoreas Atombedrohung - nicht immer auf Trump-Linie sind.

Jetzt ist die Frage, wieviel Rückgrat sie besitzen?

 

Gerd Pfitzenmaier

Chefredakteur global°

 

 

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