Unfall-Sensor für Fahrradhelm

Foto: ICEdot

Sie sind mit dem Fahrrad unterwegs und brauchen nach einem Sturz dringend Hilfe. Ein leider alltägliches Szenario, das unter Umständen lebensbedrohlich sein kann. Da könnte ein Unfall-Sensor im Fahrradhelm, wie er derzeit in Amerika entwickelt wird, zum Lebensretter werden; vor allem wenn Sie allein sind und kein anderer helfen kann.

 

Die Firma ICEdot (In Case of Emergency) hat diese Idee jetzt aufgefriffen und entwickelt derzeit einen solchen "Crash Sensor", der dann automatisch über eine Bluetooth-Verbindung zu Ihrem Handy einen Notruf an eine von ihnen dafür vorgesehen Nummer absendet. Auch können die GPS-Daten mitgeschickt werden, so dass die Unfallstelle auch gefunden wird. Auf den Markt kommen soll der "Crash Sensor" 2013. Bleibt die Frage: was passiert, wenn mir der Helm lediglich runterfällt? Auch daran haben die Entwickler anscheinend gedacht - ein Countdown ermöglicht dann den rechtzeitigen Stopp des Notrufs.

FLIZ - die andere Art Rad zufahren

Foto: FLIZ

Entwickelt wurde es von den Burg-Studierenden Tom Hambrock und Juri Spetter im Studiengang Industriedesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle an der Saale. Unter 800 Bewerbern aus 51 Ländern erhielten sie 2011 für FLIZ den Merit Award auf der Taipei International Cycle Show.

 

Das Konzept soll eine neue, natürliche Art der Fortbewegung darstellen – eine Kombination aus Laufen und Fahren. Kurze Strecken in überfüllter urbaner Umgebung auf gesunde und umweltfreundliche Art zu bewältigen. Der verstellbare 5-Punktgurt bietet optimale „Lauffreiheit“, die Füße können auch während der Fahrt auf schmalen Tritte am hinteren Rad entlastet werden.

 

E-Bikes sind der Outdoor-Trend

Elektrofahrräder haben viele Vorteile: Man kommt nicht verschwitzt zur Arbeit, man kommt bequemer den Berg hinauf und auch für Untrainierte und Senioren sind sie geeignet. Aber es gibt auch Nachteile: So kostet ein ordentliches Elektrofahrrad mindestens 1.800 Euro, wiegt gut 20 Kilogramm und kann daher nicht auf dem Autodach transportiert werden. Der Outdoor-Trend von E-Bikes, die auch Pedelecs genannt werden, setzt sich immer mehr durch. Da die Batterie das Herzstück und auch die teuerste Komponente ist, erklärt die TÜV SÜD-Expertin Maresa Ziegler, worauf man bei einem E-Bike alles achten sollte:

 

Neues von der ISPO-Bike

Foto: Messe München

Nachwachsene Materialien und modischer Individualismus bestimmen die aktuelle Bike-Kultur. Sie puschen den Aufschwung, die zwei Räder rollen ungebremst. Immerhin verkauften die deutschen Händler 2011 laut Zweirad Industrie Verband (ZIV) über vier Millionen Radl. Die klassischen City- und Trekking-Räder kamen dabei auf nur noch knapp 60 Prozent Marktanteil.

Räder aus Bambus, Rahmen aus Hölzern, Kombimaterialien aus Holz und Carbonfaser: "Der Trend geht zum robusten, wartungsarmen Fahrzeug", sagt der Veranstalter der ISPO-Bike.

 

Persönliche Note im Sattel

 

Die persönliche Note schafft ein Pedalritter dennoch - durch die Details: Klingeln, Lichtanlagen, bunte Rahmen oder farbige Reifen - oder ausgefallende Radlermode wie Shirts im Trachtenlook und stylische Helme...

Inzwischen haben selbst die Automobil-Produzenten den Radlertrend für sich entdeckt. Allen voran, die in der eigenen Branche derzeit eher angezählte Marke mit dem Blitz. Opel stellte auf der jüngsten ISPO nicht nur kreative Details, wie den ausziehbaren Fahrradständer am Heck seiner Automobile vor.

Die Rüsselsheimer präsentierten bei der Münchener Messe auch ihr Konzeptrad RADe - schick und stylisch. Aber vor allem: Eine Vision für eine nachhaltige Mobilitätskultur - nicht nur in Großstädten.

 

Aufgefallen: Beim Messerundgang entdeckt

Foto: Raybike

Cooles Board: Raybike

 

Kein Bike, kein Board – aber ein cooles Feeling vermittelt der Dreirad-Scooter aus Estland. Der Steuerknüppel dient Profis auf dem rollenden Brett zugleich zur Beschleunigung – durch wippendes Hin-und-her Bewegen - wie auf einem Waveboard. Das durch ein Patent geschützte Raybike der Hauptstadt Tallin macht jungen und älteren Cruisern Spaß. Es ist ein echtes Freizeitvergnügen. „Du kannst damit aber auch ins Büro fahren“, sagt der Erfinder Sinisalu.

Zumal die Fortgeschrittenen auf dem Brett: Sie lenken das Raybike mit nur einer Hand. Und mit einiger Übung können sie das Fahrzeug – wie ein Skateboard – sogar für allerlei Kunststückchen nutzen.

 

Preis: 189,00 €

Screenshot: Findbüro

Schönes Stück Sicherheit: das Findbüro

 

Kampf dem Radlklau: Weil alles verloren gehen kann, gibt’s das gute alte Fundbüro. Das war gestern. Die moderne Variante in Zeiten des Internets ist das Findbüro.

Konrad Lehmann und Heiko H. Pohlmann organisieren diese Suchmaschine. Sie bringt Verlierer und Finder von Fahrrädern, Laptops oder Kameras rasch und anonym zusammen – und die verlorenen Gegenstände zum Besitzer zurück.

Ganz einfach: Gegenstände in der Datei registrieren und mit einem Aufkleber markieren. Schon sind sie abgesichert. Auf der Webseite des Findbüros sind die mit einer eindeutigen Nummer markierten Gegenstände so immer wieder auffindbar.

Und böse Buben bringt – hoffentlich – schon die Markierung am Gegenstand auf sinnvollere Gedanken – und lenkt sie vom Radklau ab.

 

Preis: Starterpaket 9,49 €

Foto: Aqua2go

Saubere Sache: mobile Fahrrad-Waschanlage aqua2go

 

Alles wieder (fast) wie neu: Wer auf seinem Fahrrad gerne durchs manchmal auch matschige Gelände strampelt, kennt das Problem: Spätestens zuhause stört der Dreck an Rahmen, Felgen und Reifen. Schlimmer noch ist’s, wenn das Vehikel für einen Ferntransport ins oder aufs Auto verpackt werden soll.

Da hilft die mobile Waschanlage aqua2go. Sie ist Wasserbehälter und Druckluftreiniger in einem. Mit ihrer Bürste, dem Strahl oder den gepulsten Wasserstößen glänzt das Fahrrad auch nach der matschigsten Geländetour sofort wieder.

Der Akku erlaubt zwölf Minuten Dauerduschen, der Druck ist bis zu neun Bar stark. Und wer sich beeilt bei der Radlwäsche, dem bleiben vielleicht ja sogar noch Wasser und Strom für eine kleine Fahrerdusche.

 

Preis: 169,95 €

 

17.10.2011 globalmagazin

Radfahr-Ververbot

Fußgänger und Fahrradfahrer sind endlich als Sicherheitsrisiko entlarvt. Konsequent sollen sie aus Hull verbannt werden. [mehr]


27.09.2011 globalmagazin

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