20.02.2012 globalmagazin

50 Prozent weniger Treibhausgas beim Essen

Foto: ap/B. Thorn

50 Prozent weniger Treibhausgas: Wenn alle Briten künftig nur noch vegetarisch oder gar vegan essen, könnten sie so viel Klimakiller-Gase einsparen, dass die Summe etwa der Hälfte aller heute aus ihren Autos in die Luft geblasenen Abgase entspricht: 40 Millionen Tonnen pro Jahr. Das errechneten jetzt Forscher der Lancaster University in der Zeitschrift „Energy Policy“. Dafür kalkulierte Professor Nick Hewitt den typischen Treibhauseffekt von 61 der gängigsten Nahrungsmittel unserer Nachbarn jenseits des Ärmelkanals. Sie erkannten, dass die Briten allein durch die bloße Umstellung ihrer Nahrung – weniger Burger, mehr Gemüse – leicht zwischen 22 und 26 Prozent weniger Treibhausgase verursachen können.[mehr]


17.02.2012 globalmagazin

Gates und Branson: Lobbyist für Geoengineering

World Economic Forum/Flickr (CC-BY-NC-SA-2.0)

Sie setzen schon immer auf Technik als Problemlöser: Jetzt bekommen Geo-Ingenieure, die dem Klimawandel mit modernster Technologie Paroli bieten wollen, prominente und vor allem finanzielle Unterstützung. Milliardäre wie Microsoft-Gründer Bill Gates oder Virgin-Chef Richard Branson sind die wohl bekanntesten Promi-Lobbyisten, die sich jetzt zusammenschlossen. Ihr Ziel: Sie trommeln für die Hightech-Hilfen, mit denen Wissenschaftler die weitere Erderwärmung stoppen wollen, wenn es den Politikern der Erde nicht gelingt, den Klimawandel zu begrenzen. Dann wollen Gates & Kollegen sicvh für die Düngung der Meere oder das Versprühen reflektierender Partikel in der Atmosphäre stark machen…[mehr]


11.02.2012 globalmagazin

Koalitionsabgeordnete: Chance für Teersand-Sprit

Foto: J. Rezac/WWF

Ist die Energiewende ernst gemeint? Die deutschen Umweltverbände zweifeln am Willen der Berliner Politiker. Erst will die Bundesregierung ein neues AKW in Brasilien mitfinanzieren, jetzt moniert der WWF die jüngste Abstimmung im Umweltausschuss des Bundestages. Er hat den Vorschlag der EU-Kommission abgelehnt, Teersand-Import durch schärfere Auflagen zu erschweren. „Damit“, so Viviane Raddatz vom WWF, „haben sich die Abgeordneten zu Botschaftern des Kyoto-Aussteigers Kanada gemacht.“ Die WWF-Kritik fällt deutlich aus: „Erst hat die Regierung eine beispiellose Hängepartie veranstaltet und die Entscheidung über die deutsche Positionierung immer wieder hinausgezögert, nur um dann nach der Pfeife der internationalen Öl-Konzerne zu tanzen und Kyoto-Aussteiger Kanada auf seinem Weg abseits der internationalen Staatengemeinschaft zu bestärken“, urteilt Raddatz in einer Presseerklärung der Naturschutzstiftung. „Mit dieser Entscheidung haben sich die Abgeordneten widerstandslos vor den Karren...[mehr]


01.02.2012 globalmagazin

Deutschlands Stromverschwender

Fto: ap/A. Morlok

Die größten Stromverschwender Deutchlands leben in Aschaffenburg, Oldenburg und Osnabrück. Das ergab jetzt ein Vergleich in 120 Städten. Ein Internet Strom- und Produktvergleichsportal wertete dafür rund 120.000 ausgewählte Strom-Rechnungen aus. Ergebnis: Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Haushaltsgrößen, wurde aufgrund der Vertrags-Angaben der Pro-Kopf-Stromverbrauch pro Stadt ermittelt. Die Resultate der Berechnung klassifizieren sich in drei Gruppen: „Stromsparer“ verbrauchen zehn Prozent weniger (< 1667 Kilowattstunden - kWh) als der ermittelte Durchschnitt. „Stromverschwender“ liegen um zehn Prozent darüber (> 2037 kWh). Die Normal-Stromverbraucher sind im Mittel. Dieser Durchschnittsverbrauch liegt in Deutschland bei 1.852 kWh.[mehr]


30.01.2012 globalmagazin

Klimabilanz Biodiesel

Foto: ap/S.Zimmer

Biodiesel aus Palmöl, Jatropha oder Soja schadet dem Klima mehr als fossile Treibstoffe. >: „Bei der Verbrennung setzt Biodiesel um 40 bis 75 Prozent weniger CO2 frei als klassischer Diesel. Eine Betrachtung des freikommenden Kohlenstoffs über den gesamten Lebenszyklus - also inklusive der Produktion der Pflanzen - verdirbt jedoch oft die Rechnung, verdeutlicht die in der Zeitschrift Ecology and Society veröffentlichte Studie. ‚Biosprit ist nicht grundsätzlich schlecht, doch gibt es die nötigen Voraussetzungen für eine nachhaltige Produktion weitaus seltener als die meisten Menschen annehmen’, so der Studienleiter.“[mehr]


27.01.2012 globalmagazin

Klimawandel versauert Meere

Foto:ap/Joachim Kant

Wissenschaftler unter Führung von Tobias Friedrich and Axel Timmermann vom International Pacific Research Center der University of Hawaii in Mānoa veröffentlichen in der Zeitschrift Nature Climate Change ihre Forschungs-Ergebnisse: Das immer sauerer werdenden Meerwasser schränkt die Kalkbildung von Muscheln, Meeresschnecken und Korallen immer dramatischer ein – seit Beginn des Industriezeitalters sank sie um 15 Prozent. Bis Ende des 21. Jahrhunderts wird der Wert demnach um über 40 Prozent reduziert sein.[mehr]


26.01.2012 globalmagazin

Akzeptanz von E-Mobility

Foto: BMW-Group

Eine Studie des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in acht Modellregionen Deutschlands ergab, „dass diese nützlich im Alltag und sowohl beim Fahren als auch beim Laden einfach zu handhaben sind“. 2.300 Nutzer von E-Mobilen erzählten den Forschern von ihren Erfahrungen mit Stromern. Die ISI-Forscher: „Besonders schätzen sie den Fahrspaß, die positive Außenwirkung und die Umweltverträglichkeit ihrer Fahrzeuge.“ [mehr]


17.01.2012 globalmagazin

Albatrosse könnten vom Klimawandel profitieren

Gewinner im Klimawandel:Albatrosse scheinen – zumindest aktuell – von den geänderten Windverhältnissen der Südhalbkugel zu profitieren. Das fand jetzt eine internationale Forschergruppe in Zusammenarbeit des französischen Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CEBC-CNRS) und des deutschen Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) heraus: Die Vögel finden in kürzerer Zeit mehr Nahrung. Dadurch wuchs nicht nur der Bruterfolg. Sie steigerten auch ihr Körpergewicht um gut 10 Prozent. Allerdings zeigen Klimamodelle, dass diese Anpassung an den Klimawandel wohl kaum länger als wenige Jahrzehnte als Erfolgsstrategie funktioniert. [mehr]


13.01.2012 globalmagazin

Klimaschutz: „Fliegen-Fänger“ für CO2-Moleküle

Neuer CO2-Fänger: Zwei Chemiker am Loker Hydrocarbon Forschungsinstitut der Universität von Südkalifornien entwickelten jetzt ein Material, das– ähnlich wie ein Fliegenfänger-Strip – zur Bindung von Kohlendioxid-Molekülen aus der Luft taugt. Polyethylenimin (PEI) entzieht der Umgebungsluft CO2 und bindet die Moleküle fest an sich. Es ist dabei nicht nur günstiger herzustellen als vergleichbare Filter-Materialien. Es kann das CO2 schon bei relativ niedrigen Temperaturen auch wieder abgeben. [mehr]


10.01.2012 globalmagazin

Carsharing

Theorie hui – Praxis pfui! Zwar kennen – laut einer Umfrage der TEMA-Q Marktforschung< /link> über die Hälfte der Autonutzer in Deutschland den Begriff Carsharing – aber nur wenige nutzen die Fahrzeuge gemeinsam. In Großstädten, berichtet jetzt die Agentur Pressetext wissen sogar fast Dreiviertel über die Umweltfreundliche alternative zum Individualverkehr Bescheid. Nutzer aber sind gerade einmal 17 Prozent – auf dem Land sogar nur vier Prozent![mehr]


18.12.2011 globalmagazin

Schwefel-Emissionen steigen wieder

Zum ersten Mal seit 40 Jahren kletterten die die Schwefeldioxid-Emissionen über Großbritannien im Vorjahr wieder[mehr]


16.12.2011 globalmagazin

Antarktis-Expedition überprüft CryoSat-Daten

Die CryoSat-Mission sammelt Daten über die Dicke von Land- und Meereis. Mit Hilfe dieser Informationen kann die Reaktion der Eismassen auf den Klimawandel und ein möglicher Trend nachvollzogen werden....[mehr]


16.12.2011 globalmagazin

Holland wird zum CO2-Endlager

Erdgasförderung in Holland mit eingepresstem CO2. Wenn es nach den Plänen CCS-Konsortiums geht, wird die Niederlande zur grenzüberschreitend als CCS-Deponie.....[mehr]


14.12.2011 globalmagazin

Grönland wächst

Grönland wächst in die Höhe: Ein Netz aus rund 50 GPS-Stationen an der Küste liefert den Beweis[mehr]


13.12.2011 globalmagazin

Schlechte Energiebilanz

Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung[mehr]


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