03.05.2012 globalmagazin

Sonnenchefs gründen internationalen Lobbyverband

Foto: phoenix

Sonnen-Chefs gründen Global Solar Council: Die Vorstände und Vertreter führender internationaler Unternehmen aus der Solar‐ und Photovoltaikindustrie wollen mit dem neuen Industrieverband den „nachhaltigen und kostengünstigen Ausbau der Solarenergie auf der ganzen Welt“ voranbringen, schreiben sie in einer Pressemeldung zur Verbandsgründung in Brüssel.


01.05.2012 globalmagazin

Windräder heizen die Erde auf

Foto: ap/Kellermeister

Windfarmen heizen die Umgebung auf: Zu diesem fatalen Ergebnis kommen Auswertungen von Satelliten-Daten über den vier größten Rotorenfeldern der Erde. In der Nähe von Fluvanna in Texas (USA) kletterten die Nachtemperaturen im Vergleich mit Regionen ohne große Windkraftanlagen um durchschnittlich 0,6 Grad Celsius.


30.04.2012 globalmagazin

Sex schützt vor Folgen des Klimawandels

Foto: B. Thaler-Knoflach

Ohne Sex kann der Klimawandel töten: Das fanden – laut einer Meldung im Newsletter der Alpenschutz-Kommission (CIPRA) Wissenschaftler der Universität Innsbruck heraus. Zumindest gilt das für die Felsenspringerinnen.


29.04.2012 globalmagazin

Krise brachte nur kurze Klima-Entspannung

Foto: ap/N_N

Die Erholung war nur kurz: Die weltweite Wirtschaftskrise von 2009 ließ den Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid nur unmerklich und nur kurz sinken. Mit den ersten Erholungszeichen für die Konjunktur schnellte – nach jüngsten Berechnungen des Washingtoner Worldwatch Institute (WWI) auch der CO2-Anstieg erneut um 5,8 Prozent nach oben. Mit inzwischen 391.3 Teilen auf eine Million (ppm) ereichte die CO2-Konzentration 2010 den bislang höchsten Wert.


27.04.2012 globalmagazin

Studie: Nach Atomkrieg verhungern Milliarden

Foto: KCNA

Gut eine Milliarde Tote würde ein – auch kleiner und lokal begrenzter Atomkrieg auf der Erde kosten! Er beeinträchtigt zugleich das Klima und in dessen Folge die Nahrungsproduktion weltweit. Eine jetzt in Chicago vom Verein Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges vorgestellte Studie zeigt deutlich die verheerenden Folgen einer solchen Auseinandersetzung unter Menschen: Hunger, Tod und Streit.


22.04.2012 globalmagazin

Turbo schafft Solarzellen mit 40 Prozent Wirkung

Foto: ap/Rainer Sturm

Ein Turbo für Solarzellen: Tim Schmidt, Professor an der Fakultät für Chemie der University of Sydney, schaffte den Durchbruch. Mit Unterstützung des Australian Solar Institute gelang ihm jetzt die Herstellung einer Dachsolarzelle mit unglaublichen 40 Prozent Wirkungsgrad.


19.04.2012 Redaktionsbüro Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde

Bürger machen ihre Städte nachhaltiger

Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde

16 Städte werden im Rahmen der Initiative „ZukunftsWerkStadt“ gefördert / Schavan: „Bürgerbeteiligung von Anfang an“[mehr]


17.04.2012 globalmagazin

Umfrage: Junge bei Energiewende kaum engagiert

Foto: ap/Heinz Hasselberg

Junge Menschen bleiben Energiewende fern: Eine Umfrage der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) und des Ökoenergieversorgers Polarstern zeigt, dass Jugendliche ein zukunftsorientiertes Handeln zwar als wichtig erachten. 67 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sagen, dass sie Menschen interessant finden, die über das eigene Leben hinaus Verantwortung übernehmen.


07.04.2012 globalmagazin

Algen-Lampe reinigt zugleich CO2 aus der Luft

Foto: CleanTechnica/via

Doppelt nützlich: Der französische Biochemiker Pierre Calleja entwickelte zwar nicht die erste Straßenlaterne, deren Licht Algen produzieren – aber seine neue Lampe reinigt dabei zugleich die Luft. Die Mikroalgen entziehen der Atmosphäre für ihre Energieproduktion Kohlendioxid....


19.03.2012 globalmagazin

Experten einig: SuperGrid für erneuerbare Energien

Foto: ap/Petra Bork

Die Energiewende erfordert zusätzliche Energiespeicher. Denn das schwankende Angebot etwa von Sonne und Wind müssen etwa Pumpspeicher ausgleichen. Bei einer Tagung in Chemnitz forderten daher jetzt Wissenschaftler wie der Inhaber der Professur Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit an der dortigen TU, Josef Lutz, Lösungen auf EU-Ebene: „Wenn wir im EU-Rahmen für die jeweilige Form der regenerativen Energie jeweils die ertragreichsten Standorte wählen, können sich regionale Erzeuger und industrielle Großtechnik ergänzen.“ Rainer Marquardt, Professor für Leistungselektronik und Steuerungen an der Universität der Bundeswehr München ergänzt: „Um dies zu erreichen, ist ein großräumiger, elektronisch gesteuerter Energieausgleich geeignet, der Solar- und Windkraft-Anlagen von Südeuropa bis nach Nordeuropa und viele regionale Erzeuger einschließt. Auf diese Weise lassen sich teure Speicher sowie konventionelle Reservekraftwerke weitgehend vermeiden und vorhandene Speicher...[mehr]


19.03.2012 globalmagazin

Klimawandel macht uns immer öfter krank

Foto: ap/A. Danx

Klimawandel macht krank. Diesen Zusammenhang beschreiben jetzt Wissenschaftler der University of California, Davis in der Zeitschrift Proceedings of the American Thoracic Society. „Den größten Anlass zur Sorge“, schreibt darin Kent Pinkerton, „gibt die sich verschlechternde Luftqualität.“ Er begründet: Durch die steigenden Temperaturen würden Flächenbrände häufiger, die zusätzlichen Feinstaub in die Atmosphäre schleudern. Hinzu käme, dass sich die Wüsten ausdehnen. Dadurch würden auch die Sandstürme häufiger. Sie tragen die Schmutzpartikel über tausende Kilometer und verbreiten sie so in der Atemluft. Atemwegserkrankungen als direkte Folgen des Klimawandels würden sich damit künftig häufen.[mehr]


16.03.2012 globalmagazin

Klimawandel: Zu viel Alkohol im Wein

Foto: ap/Franziska Krause

Klimawandel steigert Alkoholgehalt im Wein: Was Trinkern vielleicht gefällt, beklagen französische Winzer. Die frühe Fruchtreife nämlich hat mehrere Nachteile: Weil die Beerenlese etwa bei großer Hitze erfolgen muss, büßt der Rebensafts seine Qualität ein. Zudem entwickelt er bei der Gärung mehr Alkohol - seit den 1980er Jahren nahm der Alkoholgehalt des Weins etwa aus dem französischen Languedoc alle zehn Jahre um fast ein Prozent zu. Das berichtet die wissenschaftliche Abteilung der französischen Botschaft in Deutschland.[mehr]


13.03.2012 globalmagazin

In Fukushima werden jetzt Obstbäume gewaschen

Foto: JA Shin Fukushima/JFS

Verzweifelte Dekontaminations-Versuche nach AKW-GAU: Die Japanische Bauern-Genossenschaft Shin Fukushima Japan Agricultural Cooperatives (JA Shin Fukushima) wäscht den radioaktiven Staub von den Obstbäumen der Atomregion im Nordosten Nippons. JA Shin bezifferte jetzt die Ergebnisse der Versuche: Am besten ließen sich demnach Apfelbäume dekontaminieren. Bei ihnen reduzierten sich die strahlenden Partikel-anhaftungen an der Stammrunde und an Früchten um 84 Prozent. Weniger gut fiel die Waschaktion bei Birnen und Pfirsichen aus – die Strahlung ging bei diesen Fruchtsorten nur um 50 bis 70 Prozent zurück.[mehr]


12.03.2012 globalmagazin

IWES Windpower-Test: Rotoren als Ersatz für AKW

Foto: Repower

Wind bringt’s: Off-Shore Power vom Meer kann AKW ersetzen. So deutlich formuliert – ein Jahr nach der Atom-Katastrophe in Fukushima – Prof. Jürgen Schmid die erste Bilanz der deutschen Energiewende. Der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung: „Die Ansätze zur Nutzung der Windenergie auf hoher See sind viel versprechend und aussichtsreich. Aber wir müssen die Erkenntnisse aus der praktischen Umsetzung in die Forschung und Entwicklung zurückkoppeln, denn vergleichsweise noch junge Technik muss weiterentwickelt werden. Nur so lassen sich die hochgesteckten Ziele an Erträgen, Zuverlässigkeit und Kosten für „Strom vom Meer“ erreichen.“[mehr]


11.03.2012 globalmagazin

Bürger-Proteste gegen Kernkraft in Deutschland

Foto: Huber

„Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!“ Am Jahrestag der Katastrophe von Fukushima demonstrierten Zehntausende in sechs deutschen Regionen für die Abschaltung der Atomkraftwerke und eine neue Energiepolitik im Land. Zu ihren Forderungen gehörten die Einstellung der Urananreicherung im nordrhein-westfälischen Gronau und ein Neustart beim Umgang mit dem radioaktiven Atommüll. „Gorleben und Schacht Konrad müssten als Endlagerstandorte aufgegeben und der Atommüll aus den Lagern Asse II und Morsleben herausgeholt werden“, forderten dabei die deutschen Umweltverbände. [mehr]


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