Die Welt in 100 Jahren – schon heute im Bild

Screenshot: Nikolay Lamm

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte: Mit der alten Weisheit will Nickolay Lamm uns die Augen für die verheerenden Folgen des Klimawandels eindrucksvoll öffnen. Seine Bilder vermitteln einen Eindruck davon, wie Welt 2100 aussieht, wenn wir weiter wie bislang Kohlendioxid in die Erde blasen – oder was passiert, wenn wir selbst das hehre Ziel einer Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad Celsius einhalten. Beide Szenarien erschrecken!

London, Shanghai, Mumbai, Sydney, Rio de Janeiro, Durban oder New York: Metropolen versinken in den Fluten der steigenden Ozeane. Wo noch heute Menschen an Ufern promenieren oder der verkehr durch Straßen rollt, fahren in nur hundert Jahren Schiffe und schwimmen Fische.

 

Perspektivenwechsel: Erde 2100 – mit und ohne weitere Klimakiller

 

Der Künstler nutzte Daten, die Klimaforscher in ihren inzwischen zahlreichen Studien erhoben. Er übertrug die steigenden Meeres-Pegel auf das Höhenniveau der Städte und füllte diese bis zu der entsprechenden Höhe mit Wasser. Das Ergebnis, belegt, was die Wissenschaftler in trockenen Daten und Grafiken jüngst noch einmal im Fachorgan Proceedings of the National Academy of Sciences der USA publizierten. Die interaktiven Bilder lassen einen Betrachter die Perspektive zwischen der Zwei-Grad-Erwärmung und dem durch ungehinderten CO2-Ausstoß auf 4 Grad Celsius erhitzten Planeten erkennen. Eine wahrlich wenig erfreuliche Botschaft – eindrucksvoll in Szene gesetzt.


pit

 

 

Lesen Sie auch:

 

Erhebt die Stimme – nicht den Meeresspiegel

Untergehende Küsten

Klimawandel: Wohin wir noch fliehen können


Der Artikel hat Ihnen gefallen?
Sie können für global° spenden!
Flattr this