Erhöhte Atomstrahlung nach Bohrung in der Asse

Umweltministerin Hendricks 2014 in der Asse Foto: BMUB/Thomas Trutschel/photothek.net

Die Beschwichtigungen sind wortgleich immer dieselben: "Eine Gefährdung von Mitarbeitern oder der Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt." Auch jetzt wieder im Stollen der Asse, wo Techniker dessen Tauglichkeit als Atomlager prüfen. Die aktiellen Bohrungen aber wurden abgebrochen.

Das Tech-Portal heise-online berichtet über den atomaren Vorfall der vergangenen Tage: "Bei der Bohrung zur Erkundung einer Kammer, in der Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen lagern, sei man auf einen Hohlraum gestoßen", zitiert das Portal eine Sprecherin der Bundesgesellschaft für Endlagerung.

 

Arommülllager: Arbewiter wissen nicht, welchen Hohlraum sie anbohrten

 

Die arbeiter an der Bohrstelle hättern nach dem Ausschlag der Messgeräte Schutzkleidug gegen die Atomstrahlung angezogen. Die Messwerte in der Luft seien unmittelbar nach dem Abbruch der Bohrung wieder abgefallen, berichtet das Portal. Dennoch müssten nun erst einmal Experten nach einer weiteren Gasmessung entscheiden, ob an der Stelle im Schacht bei Wolfenbüttel weiter hearbeit werden darf.

In dem maroden Atommülllager Alptraum Atommülllager. Weil Wasser in das Lager eindringt, sollen die Fässer in den nächsten Jahren geborgen werden. >Sanierungsarbeiten im Schacht Asse laufen bereits seit 2012. Die BAustelle liegt dort in 750 Meter Tiefe. Noch ist laut der Behördensprecherin aber nicht klar, welchen Hohlraum die Arbeiter hinter der Felswand angebohrt haben.


pit

 

 

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