Keine heiße Luft: Auto fährt ohne Abgasproduktion

Foto: MDI

Alte Idee – neuer Versuch: Der indische Autobauer Tata will mit einem Kleinstwagen den Markt des Subkontinents erobern. Der Clou: Das Vehikel fährt mit Druckluft. Luftverpestung: passé. Die Technik entwickelte die Luxemburger Firma MDI.

„Derzeit sind Reichweite und die Leistung der Luft-Autos noch relativ bescheiden“, schreibt die Agentur Pressetext über die Vidion der neuen Mobilität. Aber: „Für den Stadtverkehr reichen die Leistungen der Kleinwägen bereits aus.“

Und erste Experten stimmen zu: „Die Idee ist großartig“, sagt etwa Udo Hannemann vom Arbeitskreise Alternative Produktion Bremen der IG Metall. Seine Argumente: „Die Luft, die als Abgas aus dem Fahrzeug kommt, ist wegen der Filter sogar sauberer als die Druckluft, die hineingesteckt wird.“

 

Druckluftauto: klein, aber fein – und (noch) teuer

 

MDI habe bisher aber nur Prototypen gebaut, bisher habe niemand die Produktion übernommen. Die zwei Mal eineinhalb Meter kleinen Winzlinge mit einer Fronttür entsprechen eben kaum den Vorstellungen europäischer Autofahrer und –bauer.

Immerhin kosyten sie laut Liste des Entwicklers MDI rund 6.000 Euro.

Hannemann: „Mittlerweile ist die Lithium-Ionen-Akku-Technologie so ausgereift, dass sie besser als Antrieb geeignet ist. Bei Elektroautos gibt es beispielsweise weniger mechanische Komponenten, der Verschleiß ist deshalb geringer. Das Bessere ist der Tod des Guten.“

Laut der Agentur hat Tata bereits im Januar 2007 ein Abkommen mit MDI unterzeichnet. Die erste Phase der Zusammenarbeit wurde mit einem Meilenstein abgeschlossen: Die ersten Fahrzeuge mit Druckluftantrieb rollten bereits in einer Testphase. „In der zweiten Phase soll die Technologie jetzt verfeinert und für die Massenproduktion angepasst werden“, so Pressetext

 

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