Licht: Zurück in Tschernobyl-Sperrzone

Screenshot: facebook.com/Napromieniowani

Es werde Licht...nach mehr als 3 Jahrzehnten absoluter Dunkelheit in der ukrainischen Geisterstadt Pribjat, leuchteten zum Jahrestag des atomaren Super-GAU im nahen Reaktor von Tschernobyl wieder elektrische Lampen.

Polnische Abenteurer waren in der evakuierten Stadt. Sie knipsten abends die Lampen an - den Strom für Aktion hatten sie "mitgebracht".

 

Gespenstische Szenerie im nächtlichen Pribjat

 

Sie wollten aufmerksam machen: auf die Gefahren der (auch friedlichen) Atomnutzung. Sie gingen dorthin, wo seit 31 Jahren keine Menschen mehr leben (können). Tausende vertieb die Miliz im April 1986 aus ihren Häusern. Sie flohen Hals über Kopf, ließen Hab und Gut einfach liegen.

Zu hoch ist noch immer die Strahlenbelastung im Gebiet um das havarierte Kernkraftwerk von Tschernobyl. Viele starben an den Folgen der Strahlen. Tausende fristen heute ihr Leben fernab ihrer Heimat. Wo sich allmählich die Natur in der abgeriegelten Sperrzone wieder breit macht, wo Wälder wuchern und Wölfe ungestört jagen, verfallen nach und nach die Häuser. Auf den Ernst der Lage sollte die aktion der polnischen Aktivisten verweisen. Sie fuhren nach Pribjat, wo einst die Arbeiter des AKW wohnten und erhellten die verlassenen Häuser am Abend mit dem Strom aus mitgebrachten Generatoren. Ihre Fotos präsentierte jetzt global°-Medienpartner Global-Voiceswim Internet. Sie stammen von der polnischen Facebooksite www.facebook.com/Napromieniowani/.<p class="kuerzel">
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Und global° mit einer Bildgarlerie...

 

Screenshot: https://www.facebook.com/Napromieniowani/

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