Schlechtes Zeugnis für US-Klima-Presse

Grafik: Climatefeedbach

Eher vernichtende Presseschelte von Klimawissenschaftlern: In einer aktuellen Studie stellen Wissenschaftler eines weltweiten Netzwerks den US-Medien ein mieses Zeugnis zu deren Berichterstattung über den Klimawandel aus.

Die Wissenschaftler des Netzwerks Climate Feedback werteten die 25 am häufigsten von Leserinnen und Lesern in sozialen Medien geteilten Texte zum aktuellen Klimawandel aus. Ihrt Urteil reicht von glaubwürdig über Effekthascherei bis zu inkorrekt oder gar zu Fakenews. Nur 11 Berichte bestanden die Prüfung durch die Klimawisssenschaftler. Die fünf meistbeachteten und "gelikten" Beiträge fielen in den strengen Augen der Experten allesamt als eher uninformativ und irreführend durch. Erst auf Rang 6 kam ein Artikel aus der New York Times. Er erfüllte die Erwartungen der Prüfer an seriöse Berichterstattung.

 

Klima-News: Spagat zwischen Neugier und Aufklärung selten geschafft

 

Das Online- Magazin Grist zitiert den Forscher Emmanuel Vincent von der University of California mit den Worten: "Wir fanden eine Menge falscher und unrichtiger Nachrichten über den Klimawandel." Nur die New York Times und die Washington Post galten den Wissenschaftlern als korrekt - sie schaffen den Spagat aus dem Erzeugen von Neugier und deren Befriedigung durch sachliche Aufklärung.


pit

 

 

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