Behörden wiegeln ab: Dicke Luft in Peking

Foto: Zhang

Die Luftverschmutzung über Peking ist dramatisch. Die Messwerte sprengen inzwischen selbst die Skala der Wetterstation in der US-Botschaft in Chinas Hauptstadt, die über Twitter abgerufen werden können! Das berichtet jetzt Treehugger.com : Demnach stieg die Zahl der Partikel in der Luft Pekings am Wochenende auf 522 Mikrogramm pro Kubukmeter!

Während die chinesischen Behörden nach wie vor betonen, die Luft über der Metropole sei an 80 Prozent aller Tage eines Jahres gesund und nicht verschmutzt, verzeichnete die US-Station in der Botschaft nur ganze 13 Tage im zurückliegenden Jahr mit wirklich reiner Luft. Die Erklärung des Widerspruchs: Die Amerikaner messen Partikel ab 2,5 Mikrometer Größe, sie gelten als Lungen gängig und damit beonders gefährlich. Die Chinesen dagegen messen erst Partikel ab zehn Mikrometer und mischen zudem die Messergebnisse mehrerer Stationen – unter anderem mit jenen, die 20 Kilometer außerhalb der Stadt liegen, schreibt der internationale Dienst des französischen Portals France24.


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