WHO: Zehntausende Tote durch Klimawandel

Smog über Paris Foto: Flickr CC/dbakr

Tote durch den Klimawandel: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählte nach, wie viele Menschen an den Folgen des Klimawandels erkranken und sterben. Es sind „weltweit jedes Jahr zehntausende Menschen“, meldet CSR-News.net.

Das Nachhaltigkeits-Portal bezieht sich in seiner Nachricht auf eine Meldung der Presseagentur afp. Die Zahlen gab die WHO jetzt an ihrem Sitz in Genf (Schweiz) bekannt.

 

WHO: Klimaabkommen ist „wichtigstes Gesundheitsabkommen“

 

Der Bericht spreche von „vielfältigen“ Todesursachen als Folge der Erderwärmung: Die Agentur zitiert den Text: „von Luftverschmutzung bis hin zu veränderten Krankheitsmustern wie etwa bei Malaria“.

WHO-Direktorin Maria Neira ziehe aus den Zahlen den Schluss, dass nur „ein ehrgeiziges Abkommen“ bei der Pariser Klimakonferenz Ende November größere Schäden abwenden könne. Wenn in Paris ein “gutes” Abkommen geschlossen werde, werde dies auch “das wahrscheinlich wichtigste Gesundheitsabkommen in diesem Jahrhundert” sein, sagte Neira laut CSR-News.

Die WHO hoffe vor allem auf die Einführung einer CO2-Steuer. Sie könne den Verbrauch fossiler Brennstoffe verringern und so auch die Luftqualität verbessern. Nach Schätzungen der UN-Mediziner könnte die Zahl der Todesfälle durch verschmutzte Luft so halbiert werden. Laut einer WHO-Studie von 2014 sterben weltweit jedes Jahr rund sieben Millionen Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung.


red

 

 

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