Doris Dörrie: „Grüße aus Fukushima“

Filmbild: Mathias Bothor / Majestic

Rechtzeitig zum morgigen 5. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima (11. März) kommt heute der neue Film von Doris Dörrie, „Grüße aus Fukushima“, in die Kinos. Der Film handelt von der jungen Deutschen Marie (Rosalie Thomass), die auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen in die Präfektur Fukushima flieht. Dort will sie für die Organisation Clowns4Help zusammen mit dem Clown Moshe (Moshe Cohen) den überlebenden Opfern der Katastrophe ein wenig Freude bringen.

 

Doch Marie muss bald erkennen, dass sie dafür überhaupt nicht geeignet ist. Und so beschließt sie, statt erneut davon zulaufen, bei der letzten Geisha Fukushimas zu bleiben. Satomi (Kaori Momoi), eine störrischen alte Frau, will auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurück. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, müssen lernen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien. Und zum Schluss haben beide auch etwas von einander gelernt.

 

Doris Dörrie, die auch das Drehbuch geschrieben hat, feierte die Weltpremiere des Films bei den gerade zu Ende gegangenen 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin in der Reihe Panorama Special und gewann den Heiner-Carow-Preis, den C.I.C.A.E. ART CINEMA AWARD des Internationalen Verbands der Filmkunsttheater sowie den 2. Platz des Panorama Publikums-Preises.

 

Filmplakat

Drehbuch & Regie: Doris Dörrie

 

Marie: Rosalie Thomass

Satomi: Kaori Momoi

Nami: Nami Kamata

Moshe: Moshe Cohen

Jushoku: Honsho Hayasaka

Yuki: Nanoko

Toshiko: Aya Irizuki

 

Produzenten: Harry Kügler und Molly von Fürstenberg

Musik: Ulrike Haage

 

www.gruesseausfukushima.de


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