Franz Alt

Der Publizist Franz Alt schreibt über "Restrisiko": "Angesichts des Katastrophenfalls in Fukushima läuten die deutschen Medien das „Ende des Atomzeitalters" ein. Doch unabhängig von tagespolitischen Entscheidungen hat die Menschheit mit Atomkraftwerken Geister gerufen, die sich nicht einfach abschalten lassen....Entgegen den Darstellungen unserer Politiker quer durch alle Parteien ist Atomkraft nicht so unabänderlich, wie gedacht. So verzichten viele Länder und mit Australien sogar ein ganzer Kontinent komplett auf die Nutzung von Atomkraft – weil sie diese ethisch nicht verantworten können.

Doch auch wenn in der Folge der Katastrophe von Fukushima alle Atomkraftwerke ausgeschaltet würden, blieben die Gefahren noch lange bestehen. weiter

Richard Umstadt in "Der Teckbote": "Pfitzenmaier und Leise greifen nach der Katastrophe in Japan die Ängste der Bevölkerung auf und nehmen sie ernst. Sie flüchten sich nicht in Betroffenheitsrituale, sondern fordern aus ihrem Mitgefühl für die notleidenden Opfer in Japan ein Umdenken. „Eine neue Art zu denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will“, steht ein Zitat Albert Einsteins am Beginn ihres Buches. Diese neue Art zu denken hat nichts mit Bilderstürmerei oder Technologiefeindlichkeit zu tun. Im Gegenteil. Umdenken um zu leben, nicht um mit einem „Weiter so“ Länder unbewohnbar, Menschen krank zu machen und in unermessliches Leid zu stürzen. Dafür ist eine neue Technik erforderlich. Und es gibt sie. Nun muss sie eingesetzt werden, damit das nicht mehr passiert, was 1986 in Tschernobyl und jetzt in Fukushima geschehen ist. weiter

Das viel gelesene Branchen-Portal KRESS-Report ist die Nachrichten-Börse für alle Medienschaffenden in Deutschland. Hier lesen sie alle Neuigkeiten aus der Szene:

"Konkrete Handlungsanweisungen für den atomaren ErnstfallSeit der Explosion des Kernkraftwerks in Fukushima sind wir Deutschen aus dem Traum von einer sauberen Atomenergie aufgewacht. Denn die atomare Wolke zirkuliert um den Globus und viele fürchten den Fallout - der auch hierzulande möglich ist, solange AKWs in Betrieb sind.Eines ist sicher: Wenn der Atomgau kommt, müssen wir uns und unsere Kinder schützen, mit allen Mitteln. Worauf man bei Medikation, Ernährung, Körperhygiene, Haus- und Nutztieren, Wohn- und Außenräumen u.v.m. im Falle eines Gaus achten muss, klären die Umweltjournalisten Gerd Pfitzenmaier und Sabine Leise umfassend auf. Denn Informationen sind das A und O, um eine radioaktive Belastung so gering wie möglich zu halten."

Screenshot: Umweltdialog

Das Internetportal Umweltdialog schreibt: "Eines ist sicher: Wenn der Atomgau kommt, müssen wir uns und unsere Kinder schützen, mit allen Mitteln. Worauf man bei Medikation, Ernährung, Körperhygiene, Haus- und Nutztieren, Wohn- und Außenräumen u.v.m. im Falle eines Gaus achten muss, klären die Umweltjournalisten Gerd Pfitzenmaier und Sabine Leise umfassend auf. Denn Informationen sind das A und O, um eine radioaktive Belastung so gering wie möglich zu halten." weiter

<Joey> schreibt über "Restrisiko":Für jemanden der sich eingehend mit dem Thema beschäftigt hat bietet das Buch recht wenig und nichts neues. Für Menschen die weniger im Thema stecken aber eine gute zusammenfassung der Fakten. Klar wird bei eingehender Betrachtung auch, das es einen wirksamen Schutz vor der Atomaren Bedrohung nicht gibt. Allenfalls Maßnahmen, welche im Falle eines Atomunfalls die gesundheitliche Folgen eventuell etwas veringern können währen machbar. Hoffentlich brauchen wir das nie...

Alexandra Orth beschreibt auf Amazon das Buch "Restrisiko":

"Zwar gab es im Zusammenhang mit den Vorkommnissen in Fukushima Unmengen an TV-Reportagen mit Tipps und Ratschlägen, was einen bei einem möglichen Atom-GAU erwartet, doch so konkrete Informationen, wie in Restrisiko", habe ich bisher noch nirgends erhalten. Daher war dieses Buch wirklich absolut aufschlussreich für mich. Das Buch ist gut gegliedert und schafft einen umfassenden Überblick über alle Bereiche des Lebens mit nützlichen Hinweisen für den Ernstfall. Zum Beispiel was Strahlung wirklich ist und dass es nicht hilft mein Gemüse zu waschen, um es von Strahlung zu befreien. Durch diese konkrete Aufklärung bin ich noch stärker dazu entschlossen, mich auch politisch gegen die Nutzung von Atomkraft zu engagieren. Nach dem Lesen des Buches hat man erst wirklich ein Gefühl dafür, wie furchtbar Fukushima tatsächlich war. Im Notfall weiß ich jetzt, wie ich reagieren muss. "

Die in New York erscheinende The Epoch Times schreibt über "Restrisiko":

"Hier haben zwei Autoren nach der ersten Bestandsaufnahme im Mai ein Kompendium an Auskünften und Ratschlägen vorgelegt, das von der Bekömmlichkeit des Fisches aus dem Pazifik reicht bis hin zu Adressen und Webseiten von attac bis zur Weltgesundheitsorganisation. Für den Gefahrenfall sollte man das 160 Seiten schmale Buch im Bücherregal auffindbar deponieren."

Fazit: "Ein Buch mit langer Halbwertszeit." Die Rezension von Renate Lilge-Stodieck finden Sie hier

Nach Fukushima: “Restrisiko” klärt Fragen

global°-Chefredakteur Gerd Pfitzenmaier und die Journalistin Sabine Leise klären wichtige Verhaltenregeln nach dem Unglück im japanischen Atomkraftwerk in ihrem neuen Buch.

 

Entgegen den Darstellungen unserer Politiker ist Atomkraft nicht so unabänderlich, wie gedacht. Und sie ist ethisch nicht zu verantworten. Doch auch wenn in der Folge der Katastrophe von Fukushima alle Atomkraftwerke ausgeschaltet würden, blieben die Gefahren noch lange bestehen.

 

Wie wir in Zukunft damit umgehen und wie wir uns und unsere Kinder schützen können, erklären die beiden erfahrenen Journalisten Sabine Leise und Gerd Pfitzenmaier in ihrem ganz aktuellen Büchlein. Sie beantworten darin Fragen, die sich viele Menschen nach Fukushima stellen. Und sie zeigen, wie wir schon heute ohne Kernkraft leben können - wenn wir unser leben an der Nachhaltigkeit ausrichten...

 

Die Autoren: Erfahrene Journalisten

Gerd Pfitzenmaier publiziert seit 30 Jahren zu Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit. Er gewann Preise, war Chefredakteur (u.a. natur & kosmos.)
Sabine Leise arbeitet seit 1999 als Autorin zu den Themen Umwelt, Nachhaltigkeit sowie Kinder und Bildung.

“Abschalten ist schon heute möglich”

“Die Bedrohung durch Fukushima ist im Moment zumindest noch immer geringer als jene, die wir noch als Folge des Tschernobyl-Unfalls bei uns haben...”, sagt Gerd Pfitzenmaier in einem Radio-Interview zu seinem neuen Buch.

Und betroffen sind vor allem die Menschen in Japan. Dennoch sind viele Menschen in Deutschland wegen der Kernkraftwerke verunsichert. Was können sie tun? “Abschalten ist die einzige Alternative”, sagt der Autor.


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Ein verlassenes Dorf in der Sperrzone von Tschernobyl: Der Autor besuchte es vor 20 Jahren. Die Eindrücke sind unverändert - sie mahnen zum Umdenken. Foto: G. Pfitzenmaier

Welche Auswirkungen wird das Unglück in Japan auf Europa haben? Die Erdrotation wird die Wolke in jedem Fall zu uns transportieren, die Frage ist nur, in welcher Konzentration. Und wie sieht es bei unseren Kraftwerken mit der Sicherheit aus? Auch bei uns kann es jederzeit zum Gau kommen, doch was würde ein solcher konkret bedeuten? Was ist ein GAU, Super-GAU und was bedeutet Kernschmelze?

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