Weniger Müll: Stuttgart will Mehrweg-Teller "to go"

Foto: Greenpeace-Stuttgart

Mehrweg-Geschirr "to go": Mit einem Testlauf versucht jetzt auch Stuttgart dem Müllberg zu Leibe zu rücken. neun Gastrobetriebe füllen Speisen, die ihre Kunden "auf die Hand" mit nehmen, in schadstofffreie und wiederverwertbare Boxen oder Becher. Die Behälter können die Fastfood-Fans in allen teilnehmenden Geschäften noch einmal befüllen lassen oder auch einfach abgeben - und damit Müll reduzieren.

Laut einer Meldung der Presseagentur Proplanta das neu System der "Ressourcenverschwendung entgegen wirken".

 

"Freiburg-Cup" ist erfolgreiches Vorbild

 

Der Arbeitskreis "Meere" von Greenspeace in Stuttgart will als Initiator der Aktion den Cradle to Cradle-Verein unterstützen, den Plastikmüll in der Gastronomie zu verringern. Nach nach Vorbild anderer Projekte - etwa in Berlin - bekommen Kunden "dadurch die Möglichkeit, ihr Essen nicht grundsätzlich in Einweg-Verpackungen zu erhalten, sondern sich die Mahlzeiten alternativ gegen Pfand in einen schadstofffreien Mehrwegbehälter füllen zu lassen. Einige Tage später kann dieser in einem beliebigen Partnerrestaurant gereinigt wieder abgegeben oder direkt darin eine neue Mahlzeit mitgenommen werden."

Das Mehrwegsystem sei in Bern bereits etabliert, betonen die Initiatoren. Sie verweisen auch auf Fraiburg. In der südbadischen Stadt erproben 15 Geschäften ein Mehrwegsystem für Kaffee-Becher zum Mitnehmen. Mit großem Erfolg. Inzwischen machen in Freiburg nach Angaben der Agentur 75 Cafés und Bäckereien beim Anti-Müll-Versuch mit. Als Alternative zum Einwegbecher stellt ihnen die Stadtreinigung Mehrwegbecher aus stabilem, spülmaschinenfestem Kunststoff zur Verfügung - den «Freiburg-Cup». Kunden könnten diese gegen ein Euro Pfand erhalten und nach dem Konsum wieder zurückgeben.


red

 

 

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