19.03.2012 globalmagazin

Welt-Wasser-Forum: WWF zieht zwiespältige Bilanz

Zwiespältiges Fazit in Marseille: Die Umweltschutzorganisation WWF sieht zum Abschluss des Weltwasserforums 2012 in Marseille Licht und Schatten. Die offizielle Ministerdeklaration habe nicht die Kraft, um den lokalen und regionalen Erfolgsmodellen einen ausreichenden globalen Rahmen zu geben, schreibt der WWF in einer Pressemeldung zum Abschluss des Treffens. Genau das sei jedoch notwendig, um den zunehmenden Herausforderungen durch Klimawandel und Bevölkerungswachstum zu begegnen und eine Zuspitzung der Wasserkrise zu verhindern. Immerhin werde, so der WWF weiter, die Umsetzung des Menschenrechtes auf Wasser und der Erhalt von natürlichen Feuchtgebieten und Flüssen gefordert.[mehr]


13.03.2012 globalmagazin

Alter Saurier war wohl 15 Millionen Jahre jünger

25 Jahre rätselten Wissenschaftler über sein Alter: Jetzt wissen sie, Aragosaurus ist etwa 15 Millionen Jahre jünger als angenommen. José Luis Sanz entdeckte Aragosaurus ischiaticus. Er gilt damit als erster in Spanien je entdeckter Vorfahre der Gigantosaurier und dürfte vor rund 135 Millionen Jahren durch das heutige Spanien gestapft sein. Das fanden nun Wissenschaftler der Universität von Saragossa heraus.[mehr]


27.02.2012 globalmagazin

Naturschützer gegen Ausbauprojekt der Donau

Donau-Schiffer und Naturschützer liegen erneut im Clinch: Entlang eines 53 Kilometer langen Abschnitts an der Grenze zwischen Kroatien und Serbien soll der Fluss reguliert werden. Dagegen läuft nun EuroNatur Sturm. Die Naturschutzstiftung lehnt die Kanalisierungspläne entschieden ab, „denn diese würden das Aus für die natürlichen, dynamischen Auwälder an den Ufern der Donau bedeuten“, betont Euronatr in einer Pressemeldung.[mehr]


24.02.2012 globalmagazin

Dreiste Diebe machen Jagd auf Europas Nashörner

Dreist und pervers: Eine mindestens vierköpfige Bande hat laut Pressemeldung des WWF „nach Polizeiangaben in einem Offenburger Museum einen präparierten Rhinozeros-Kopf mit dem Vorschlaghammer ‚enthornt’. Nach Information der Behörden konnten die Diebe mit zwei Hörnern, deren Schwarzmarktwert auf mehrere 10.000 Euro geschätzt wird, unerkannt entkommen.“ Der Raub war kein Einzelfall berichten die Artenschützer: In jüngster Vergangenheit würden immer wieder aus europäischen Zoos und Museen ähnliche Diebstähle gemeldet.[mehr]


24.02.2012 globalmagazin

Online-Kampagne für größtes Meeresschutzgebiet

Eine Million Quadratkilometer Meeresfläche für den Natur- und Artenschutz retten: Mit einer großen Online-Unterstützeraktion versuchen Tausende Aktive von Avaaz.org das das „größte Meeresschutzgebiet der Erde zu schaffen und damit zahlreichen Arten das Überleben in ihrem Habitat zu sichern. „Wir benötigen einen weltweiten Aufschrei“, schreibt dazu Avaaz.org im aktuellen Kampagnen-Aufruf, „um Fischerei- und Bergbaukonzerne auszustechen, die darauf hoffen, den Plan zu zerstören.“[mehr]


22.02.2012 globalmagazin

Bären in China: Qualen für die Gesundheit

Schocknachricht aus Chinas Bärenfarmen: Mit großen, traurigen Augen pressen große Tiere ihre Schnauzen zwischen rostige Gitterstäbe, sie wanken apathisch in viel zu engen Käfigen hin und her: Geschätzte 14.000 Mondbären vegetieren grausam in chinesischen Bärenfarmen vor sich hin – manchmal bis zu 30 Jahre lang. Das enthüllten jetzt die Tierschützer der Animal Asia Foundation (AAF). Auf einer Pressekonferenz in Peking präsentierten sie eine TV-Dokumentation: Chinesische Filmemacher zeigen ihre vierjährigen Recherchen über das Leiden der Bären, denen Farmer durch offene Wunden Gallensaft für die Arznei in traditionellen Apotheken abzapfen. Fazit einer Studie von AAF: „99 Prozent der Bären haben Gallenblasenentzündungen, 66 Prozent Gallenblasenpolypen und 34 Prozent Bauchwandbrüche“.[mehr]


13.02.2012 globalmagazin

Giftige Liebesgrüße: Rosen mit Pestizid-Cocktail

Fragwürdiger Liebesbeweis: Gleich acht von zehn Rosensträußen, die Test-Käufer des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Berlin erstanden waren mit Pestiziden verseucht! Die BUND-Tester fanden im Labor „elf verschiedene, teils stark krebserregende und hormonell wirksame Chemikalien“. Erstanden hatten sie die Valentinsgrüße „vor allem in Supermärkten und Blumenketten, die ihre Produkte auch bundesweit verkaufen.“ Analysiert, so der BUND in einer Pressemeldung, „wurden Rosen von REWE, Penny, Netto, Real, Kaisers, Blume 2000, Green Queen Flower sowie von drei kleineren Blumengeschäften.“ [mehr]


08.02.2012 globalmagazin

Immer mehr Arznei verschmutzt die Gewässer

…und es werden immer noch mehr: Aktuelle Daten aus Forschungsprojekten und der Gewässerüberwachung, die das Umweltbundesamt (UBA)jetzt veröffentlicht, belegen, dass täglich mehrere Tonnen Arzneimittelwirkstoffen in die Umwelt gelangen – „hauptsächlich durch menschliche Ausscheidung, mehrere hundert Tonnen pro Jahr zusätzlich durch die unsachgemäße Entsorgung von Altmedikamenten über die Toilette“, schreibt das UBA in einer Pressemeldung. UBA-Chef Jochen Flasbarth: „Die Vorsorge beim Umgang mit Arzneimittelrückständen muss verbessert werden, denn diese Stoffe können problematisch für die Umwelt sein.“ Eine bessere Überwachung soll helfen, Belastungsschwerpunkte und ökologische Auswirkungen von Medikamenten zu erkennen und die medizinische Versorgung umweltverträglicher zu gestalten.[mehr]


03.02.2012 globalmagazin

Gericht in Toronto: Todesfallen für Vögel verbieten

Zwischen 100 Millionen und einer Milliarde Vögel sterben nach einer Erhebung der American Bird Conservancy (ABC) jedes Jahr allein in den Vereinigten Staaten. Grund: Sie kollidieren mit verglasten Gebäuden. Dem soll jetzt mit Gerichtsurteilen begegnet werden. In Toronto (Kanada) klagt ABC gegen die Betreiber dreier Wolkenkratzer. Die Vogelschützer bezeichnen die siegelnden Fassaden „als eine der tödlichsten Fallen für Vögel auf der ganzen Welt“. 48 Millionen Birdwatcher in den USA schauen gebannt ins nördliche Nachbarland, wo ABC in Toronto gegen die Consilium Place Towers klagt.[mehr]


02.02.2012 globalmagazin

Alarm im Buchenwald: Weltnaturerbe ist krank

Dem deutschen Wald geht es nach wie vor schlecht: Den jetzt in Berlin vorgelegten aktuellen Waldzustandsbericht von Bundes-Agrarministerin Ilse Aigner wertet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als „alarmierend“. „So übertrifft der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen bei Buchen mit 57 Prozent den bisherigen Höchststand von 2004. Nur noch 12 Prozent im Jahr 2011 waren ohne Verlichtung“, schreibt der BUND in einer Meldung zum Krankenbild des deutschen Waldes. Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: „Ausgerechnet den Buchenwäldern, die letztes Jahr noch von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet wurden, geht es so schlecht wie nie zuvor.[mehr]


02.02.2012 globalmagazin

Kommunen für Biodiversität

60 deutsche Städte und Gemeinden wählten bei der Gründung ihres neuen Biodiversitätsbündnises im Rahmen eines Kongresses der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der Stadt Frankfurt am Main Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner zu ihrem ersten Vorsitzenden. „Kommunen für biologische Vielfalt“ will neue Impulse für die Gestaltung und Nutzung innerstädtischer Natur geben. Die Tagung hatte über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 100 Kommunen im Frankfurter Senkenberg Naturmuseum versammelt. Dabei einigten sich die Gründungsmitglieder von „Kommunen für biologische Vielfalt“ auf ein zehnköpfiges Vorstandsgremium. Neben Würzner vertritt das Bündnis als Stellvertreter auch Peter Gaffert, Oberbürgermeister aus Wernigerode. [mehr]


30.01.2012 globalmagazin

Artenschutz in den Anden

In rund 80 Prozent der Arten reichen Regionen der Anden gibt es derzeit keinen ausreichenden Schutz der Biodiversität. Das ergab eine Studie, die Wissenschaftler der Duke University in den Vereinigten Staaten mit einem internationalen Kollegen-Team jetzt online in BMC Ecology veröffentlichten. Jennifer Swenson von der Nicholas School of the Environment an der Duke: “In der Hochgebirgskette leben Hunderte seltener endemischer Arten in speziell angepassten ökologischen Nischen. Viele davon sind durch die Veränderungen des Klimawandels bedroht, weil ich Lebensraum sich ändert – aber noch kümmert sich niemand wirklich um die Gebiete und die Spezies.“ [mehr]


22.01.2012 globalmagazin

UN-Biodiversitätsrat IPBES

Das Artenserben ist schlimmer als die Folgen des Klimawandels: „Die Bewahrung der Artenvielfalt und des ökologischen Gleichgewichts ist eine größere Herausforderung“, sagen Wissenschaftler kurz vor der Gründung des neuen UN-Biodiversitätsrats IPBES. [mehr]


20.01.2012 globalmagazin

Umwelt- und Klimaschutz bleiben Top-Themen

Der Klimawandel ängstigt die Menschen in Deutschland mehr als die Folgen der Wirtschaftsflaute. In der öffentlichen und medialen Diskussion rangiert die globale Erderwärmung auch 2012 weiter ganz oben auf der Themen-Liste. Das ergab eine aktuelle Umfrage eines der führenden Online-Marktforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum. Marketagent.com befragte dafür knapp 1.500 Personen. Se kommentiert das Ergebnis: „Wie bei so vielen Themen ist das Vertrauen in die Politik, für konkreten Klimaschutz zu sorgen, eher gering.“[mehr]


20.01.2012 globalmagazin

Schmetterlinge und Klimawandel

Vögel und Schmetterlinge leiden unter dem Klimawandel. Die Temperaturen haben sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten in Europa schneller erhöht als die Tiergruppen sich anpassen konnten. Die Tiere sind langsamer nach Norden gewandert als es ihre klimatischen Erfordernisse für nötig erscheinen lassen.[mehr]


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