08.11.2011 globalmagazin

25 Jahre Sandoz-Unfall: Nie wieder roter Rhein

Foto: © dapd

Blutroter Rhein. Vor 25 Jahren im November 1986 ereignete sich der größte von Menschen verursachte Chemieunfall in der Geschichte Europas: Aus Anlagen des Schweizer Chemieunternehmen Sandoz bei Basel lief nach einem Großfeuer 20 Tonnen giftiger, rotgefärbter Löschschaum ungehindert in den Rhein – ein enormes Fischsterben war die Folge, fast die gesamte Aalpopulation starb. weiter[mehr]


07.11.2011 globalmagazin

Tsunami-Schrott treibt gegen Kanadas Küste

Foto: Recover Japan

Kühlschränke und Autoteile, sogar ganze Schiffe triften langsam aber Ziel sicher gen Amerika: Geschätzte 18 Millionen Schrott, die der Tsunami im März 2011 in Japan hinterließ, treiben über den Pazifik. weiter[mehr]


06.11.2011 globalmagazin

Klimawandel: Bäume ziehen über den Kontinent

Foto: ap/HB

Wie einst die ersten Siedler: In den USA notiert Richard Waring, emeritierter Professor an der Oregon State University, „eine massive Wanderung der Bäume Richtung Westen“. Die Ursachen für die Verschiebungen des ökologischen Gleichgewichts und die Arten-Zusammensetzung sind neben dem Klimawandel dessen Sekundärfolgen wie Insektenfraß und Krankheiten oder Buschfeuer. weiter[mehr]


04.11.2011 globalmagazin

Tragische Kehrseite unseres Plastik-Konsums

Foto: Chris Jordan

.Der riesige Müllstrudel des Nord-Pazifiks wird immer mehr zur Todesfalle für viele See-Vögel wie etwa Albatrosse: Auf dem Meer sammelt sich etwa zwischen 135°und 155°West sowie 35° und 42°Nord der Abfall aus dem menschlichen Konsum: Plastiktüten, Plastikflaschen, Verschlüsse, Textilien, Dosen… weiter[mehr]


03.11.2011 globalmagazin

Gemeinsames Ziel: Größere Umweltgerechtigkeit

Foto: duh

Mehr Umweltgerechtigkeit beim Kampf um soziale Chancengleichheit fordern die deutschen Umwelt- und Sozialverbände von der Politik. Das geht aus einer gemeinsamen Resolution der Verbände hervor, die anlässlich des ersten bundesweiten Kongresses „Umweltgerechtigkeit und biologische Vielfalt“ in Berlin verabschiedet wird. Das Treffen von Experten, Wissenschaftlern sowie Politikern und Managern wird von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) organisiert. weiter[mehr]


01.11.2011 globalmagazin

Rahmstorf: Klimawandel führt zu mehr Extremen

Die Moskauer Hitzewelle der vergangenen Jahre ist eine Folge des Klimawandels. Das sagen Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. "Es war bisher umstritten, ob natürliche Schwankungen oder der Klimawandel die Hitzewelle ausgelöst hat", sagt Stefan Rahmstorf, "die Wahrscheinlichkeit, dass die Hitzewelle mit dem Klimawandel zusammenkommt, ist fünf Mal wahrscheinlicher." [mehr]


01.11.2011 globalmagazin

Sieg für die Lachse: US-Staudamm gesprengt

Foto: flickr

Mit einem mächtigen Schwall bricht das Wasser des White Salmon River im US-Staat Washington durch die Mauer des Condit Dam – nach rund 100 Jahren darf der Fluss wieder fließen wie er will – und die Lachse wieder bis zur Quelle im Olympic National Park wandern. weiter[mehr]


27.10.2011 globalmagazin

Wir verschwenden zuviel wertvolles Wasser

Foto: ap/marshi

Der Wasser-Verbrauch der Menschheit steigt zweimal so rasch wie die Einwohner auf dem Globus. Nach neuesten Berechnungen des World Resources Institute Think-tanks in Washington sollen in den Industrieländern bis 2025 im Vergleich zu 2007 gut 18 Prozent, in Entwicklungsländern sogar 50 Prozent mehr aus den Hähnen fließen!weiter[mehr]


26.10.2011 globalmagazin

Daten zu Umwelt vom UBA ganz frisch sortiert

Foto: Umweltbundesamt

„Daten zur Umwelt“ – das UBA renovierte seine Datenbank: Jetzt finden interessierte Bürger alle Antworten auf die wichtigsten Umweltfragen in der aktualisierten Datenbank des Umweltbundesmats (UBA). Sie ist frisch renoviert und neu am Start und beantwortet Fragen wie: Wie sauber ist unserer Atemluft? Wie verschmutzt sind Deutschlands Flüsse und Seen? Belastet der Verkehr die Umwelt immer noch so stark wie vor 10 Jahren? weiter[mehr]


26.10.2011 globalmagazin

Bald Patente auf Luft, Licht und Liebe?

Foto:Kein Patent auf Saatgut

Gegen die Patentierung von Pflanzen und Tieren protestierten vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München 300 Menschen mit sechs Meter hohem fliegendem Gemüse, Ständen mit patentiertem Gemüse und landwirtschaftlichem Gerät. Die Landwirte, Umweltschützer und Vertreter von Entwicklungshilfe- organisationen fordern, dass der Ausverkauf von Lebensgrundlagen an Agrar-Konzerne beendet wird. weiter[mehr]


24.10.2011 globalmagazin

Dennis Meadows: "Zu spät für Nachhaltigkeit"

Foto: flickr

Angesichts bedrohlicher Umweltgefährdungen und wachsender ökonomischer Probleme sieht Dennis L. Meadows die dringende Notwendigkeit, mit Nachdruck einen Kurswechsel im Sinne der Nachhaltigkeit einzuschlagen. Wie der Pressedienst des Deutschen Bundestags berichtet, äußerte sich der US-Ökonom vor der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ jedoch pessimistisch, was die Chancen zur Umsetzung entsprechender Reformen angeht. Der fortschreitende Klimawandel, die Verknappung der Ressourcen oder der wachsende Gegensatz zwischen Arm und Reich lehrten, dass es für eine „nachhaltige Entwicklung eigentlich schon zu spät ist“. weiter[mehr]


20.10.2011 globalmagazin

Tausende Streuner-Katzen ziehen durchs Land

Abgemagerte und kranke Katzen, die in der Dunkelheit nach Futter suchen, kennen die meisten Menschen aus südlichen Ländern. Doch tausende Tiere fristen auch bei uns ein erbärmliches Leben. "Sie kämpfen Tag für Tag ums Überleben", schreibt die Tierschutz-Organisatioon VIER PFOTEN in einer Pressemeldung zu ihrer neuen Kampagne. weiter[mehr]


19.10.2011 globalmagazin

Nacktmulle: In ihren Genen steckt der Jungbrunnen

Foto: Rochelle Buffenstein

Der Nacktmull begeistert die Forscher: Sie wollen das Genom der nur rund zehn Zentimeter kleinen und nur knapp 50 Gramm leichten Nager mit den langen Zähnen enträtseln. Die Wissenschaftler suchen dabei nach nichts Geringerem als einem Jungbrunnen. Denn Nacktmulle leben bis zu zehn Mal länger als vergleichbar Große. weiter[mehr]


13.10.2011 globalmagazin

Hunger schadet Natur: WWF stellt "Fleischfrage"

Foto: ap/B. Boskolo

Eine Fläche von der Größe Österreichs benötigen die Deutschen, um ihren Hunger auf Fleisch zu befriedigen. Einer aktuellen WWF-Studie zufolge sind es 8,42 Millionen Hektar, nur um den Fleischkonsum der Bürger zu sichern. „Der weltweit steigende Hunger nach Fleisch hat einen bitteren Beigeschmack. Er heizt das Klima an und trägt zum Artensterben bei“, warnt Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland anlässlich der Veröffentlichung der Studie „Fleisch frisst Land“ in Berlin. Obwohl Fleisch nicht einmal zu einem Fünftel der Welternährung beitrage, sei die Viehwirtschaft bereits heute der mit Abstand größte, globale Landnutzer, heißt es in einer Presseerklätung des WWF zur Studie. Außerdem verursache unsre Ernährung bis zu 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. weiter[mehr]


13.10.2011 globalmagazin

Studie: Affen in TV-Werbung behindern Artenschutz

Foto: Trigema

Sie sind lustig– sie wirken aber fatal: TV-Werbespots mit Affen in Menschen-Kleidung verändern die Einstellung der Zuschauer zu den Tieren – und sie schaden damit einem wirksamen Artenschutz für die bedrohten Primaten. Das ermittelte jetzt eine Forschergruppe aus Biologen und eines Marketing-Professors an der Duke University in Durham (North Caroline, USA). weiter[mehr]


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