EIB unterstützt Nachhaltigkeitsziel 14 der UN

Foto: EIB

Auf der derzeit in New York stattfindenden 1. OZEAN-KONFERENZ der Vereinten Nationen hat die Europäische Investitionsbank (EIB) die Unterstützung für weltweite Investitionen, die die Erhaltung stärken und eine nachhaltigere Nutzung von Ozeanen und Meeresressourcen ermöglichen, bestätigt. Dazu gehören auch die Probleme der Small Island Developing States (kleine Inselstaaten und flachen Küstenanrainerstaaten) mit den Auswirkungen des Klimawandels im Bezug auf den steigenden Meeresspiegel, der Umweltverschmutzung und einer nachhaltigen Entwicklung.

 

„Gesunde Ozeane sind entscheidend für die Zukunft unseres Planeten und Europa erkennt die Notwendigkeit, die Entwicklung der Blue Economy zu unterstützen. Die Europäische Investitionsbank engagiert sich in enger Zusammenarbeit mit internationalen und europäischen Partnern uneingeschränkt für die Erreichung des UN-Nachhaltigkeitsziels 14. Dazu gehört die Verringerung der Anfälligkeit kleiner Inselentwicklungsstaaten für ein sich wandelndes Klima, die Unterstützung der Bemühungen um die Verringerung der Meeresverschmutzung und die Förderung von Innovationen, die für eine nachhaltige Blue Economy notwendig sind ", erklärte Jonathan Taylor, Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank.

Die Europäische Investitionsbank finanziert jährlich rund 2,5 Mrd. EUR an Blue Economy Investitionen in Europa, Afrika, Karibik, Lateinamerika, Asien und dem Pazifik. Zur Unterstützung des Pariser Klimaabkommens verpflichtete sich die EIB, in den fünf Jahren bis 2020 rund 100 Milliarden US-Dollar für weltweite Klimaschutz-Projekte zur Verfügung zu stellen.

 

Hintergrund:

Die Vereinten Nationen beraten auf der ersten UN-Ozeankonferenz wie der Zerstörung der Weltmeere durch Überfischung und Verschmutzung Einhalt geboten werden kann. Delegationen aus mehr als 150 Ländern beraten seit Pfingstmontag in New York und wollen bis zum 9. Juni ein politisches Regelwerk verabschieden.

 

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist kein Organ der Europäischen Union und ist somit nicht an Weisungen von Kommission oder dem Parlament gebunden, sie konsultiert diese jedoch. Einen Schwerpunkt bildet die Unterstützung der Entwicklungs- und Kooperationspolitik der EU gegenüber den Partnerländern.


hjo

 

Lesen Sie auch:

Müllplatz Meer

Kalifornien: Wird Meeresanstieg katastrophal?

Meeresmüll-Film: "It‘s a plastic world"

 


Der Artikel hat Ihnen gefallen?
Sie können für global° spenden!
Flattr this

Most Wanted

Foto: ICAN/Pressenza

Atomwaffenverbot: Aktivisten kritisieren Boykott

Mit einer meterhohen Lichtprojektion am Gebäude des Außenministeriums haben Friedensaktivisten...


Foto: pixabay cc/publicdomain/sereechaise

Klimawandel fördert mehr Kinderarbeit

Noch ein Grund, den Klimawandel zu bekämpfen: Er verschlimmert die Ausbeutung von Kindern in den...


Screenshot: Video

Meeresmüll-Film: It‘s a plastic world

Andreas Tanner schreibt über sein Filmprojekt: In meinen Ferien sah ich einen einsamen Strand, der...


Neu im global° blog

G20: Hamburg wird ein orwellscher Albtraum

Der G20-Gipfel findet am 7.-8. Juli in Hamburg statt. Die Verantwortlichen haben vor, ihre Stadt in...


Foto: naturlieferant.de

Plastikfrei leben - Plastikfreie Zone

Plastikfrei leben ist die Vision und das Ziel von Katrin Schüler und ihrer Plastikfreien ZONE. In...


Foto: DiEM25

Überraschend: Es gibt Alternativen für Europa!

Am 25. und 26. Mai kamen DiEM25-Mitglieder aus ganz Europa in Berlin zusammen um ihre Arbeit und...


Folgen Sie uns: