EPA lässt Umweltsündern die lange Leine

D. Trump Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Geralt

Millionenverlust für US-Staatskasse: Trump verschont Umweltsünder. Die neue US-Regierung hält nicht nur nichts vom Klimaschutz. Sie verschont auch andere Umweltverschmutzer und fordert weniger Strafzahlungen nach Gesetzes- oder Regelverstößen.

Das belegen aktuelle Zahlen des Environmental Integrity Projects. In den ersten sechs Monaten ihrer Amtszeit ahndete die Trump-Administration 60 Prozent weniger Umweltvergehen als jede der drei Vorgängerregierungen im Weißen Haus. Das geht aus einer aktuellen Zusammenfassung hervor, die jetzt das US-Nachrichtenportal npr online veröffentlichte.

 

Industrie muss die EPA wegen Umweltverschmutzung nicht mehr fürchten

 

Ganze 12 Miollionen Dollar Busgelder trieb die Behörde in 26 Verfahren bisher ein. Zum Vergleich: Im gleichen Halbjahreszeitraum hatten die Umweltschützer unter Clinton (45 Verfagren, 25 Millionen), <linbk http://globalmagazin.com/themen/klima/us-wahlkampf-klimaschutz-voellig-unterbelichtet/>George W. Bush (31 Verfahren, 30 Milionen) oder Barak Obama (34 Verfahren, 36 Milionen)von Umweltsündern eingetrieben.

Auch wenn die aktuellen Daten über die Arbeit der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) unter Donald Trumps neuem Amtschef Scott Pruitt erst eine Momentaufnahme zeigen, lässt etwa der Kommentar eines Insiders aufhorchen. npr zitiert Bruce Buckheit, den Ex-Direktor für die Luftreinhaltung in der <EPA> mit den Worten: "Ich das Pendel nach Regierungswechseln schon oft von hier nach dort schwingen - einen solch krassen Ausschlag aber gab es noch nie." Schlimmer noch ist seine Bewertung der Lage: "Diese Daten sind das signal an unsere Industrie, dass niemand die EPA fürchten muss."

Für Judith Enck, die frühere EPA-Chefin für New York und New Jersey ist laut npr "der schlechteste Behördenchef, den wir je hatten".


pit

 

 

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