Besserer Schutz für bedrohte Tierarten

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/weareaway

Die Vertragsstaaten der Bonner Konvention (oder CMS) einigten sich auf der Artenschutzkonferenz in Manila (COP 12) verschiedener Tierarten besser zu schützen.

Der Internationale Tierschutzfonds (IFAW) berichtet von der Konferenz, dass die Delegierten den Walhai und die Mittelmeer-Population des Geigenrochens in den Anhang I aufnahmen: "Das heißt, dass alle 126 Mitgliedsstaaten sich verpflichten, diese Arten und ihre Lebensräume streng zu schützen." Blauhaie, Schwarzhaie, Engelshaie, Geigenrochen und Riesengeigenrochen (Rhynchobatus djiddensis>) werden im Anhang II gelistet. "Das bedeutet, die Vertragsstaaten müssen gemeinsam internationale Maßnahmen ergreifen, um diese Arten zu schützen und deren Bestand zu erhalten."

 

Auch Löwen, Leoparden, Schimpansen und Giraffen besser geschützt

 

Weiterhin beschloss die Vollversammlung, schreibt der IFAW in einer Pressemeldung über die COP-KOnferenz, besseren Schutz für Löwen, Leoparden, Schimpansen und Giraffen. Dazu war erstmals in der Geschichte der Bonner Konvention eine Abstimmung notwendig, da sich die Parteien zuvor nicht einigen konnten. Löwen, Leoparden und Giraffen werden nun in Anhang II aufgenommen, Schimpansen in Anhang I und II.

„Diese Entscheidungen sind mehr als überfällig“, so Matt Collis, Leiter der IFAW-Delegation bei der CMS-Konferenz. „Haie sind seit langem durch Überfischung, Beifang und dem Handel mit ihren Flossen bedroht, während die Bestände der ikonischen afrikanischen Tierarten kontinuierlich durch Lebensraumzerstörung, Wilderei und Mensch-Tier-Konflikte zurückgehen. Es ist höchste Zeit, das Schwinden der Arten zu stoppen. Diese Entscheidungen werden hoffentlich dazu beitragen.“

Alle Entscheidungen müssten, so der IFAW, auf der Abschlusssitzung bestätigt werden: "Es sind aber keine Abweichungen zu diesen Ergebnissen zu erwarten", freuen sich die artenschützer.


red

 

 

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