Mehr Wald: Zeichen setzen gegen den Klimawandel

Wald in Deutschland Foto: Wikimedia CC 3.0/Stefan Thiesen

Teilerfolg bei New Yorker Klimagipfel: Abholzung bis 2030 stoppen. Am Rande des UN-Klimagipfels haben sich zahlreiche Länder, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen für ein Ende der Abholzung von Wäldern auf der ganzen Welt bis 2030 ausgesprochen. Das meldete jetzt die Deutsche Presseagentur (dpa).

Bis zum Ende des laufenden Jahrzehnt schon sollen die Rodungen auf dem Planeten auf die Hälfte reduziert sein. Das versprachen laut dem Agenturbericht am Rande der New Yorker Klimakonferenz „die Unterzeichner der sogenannten New Yorker Wald-Erklärung“. Zu den Unterzeichnerstaaten gehören neben Deutschland auch Frankreich, Norwegen, Kolumbien, Südkorea und Togo, während sich die größten Emittenten des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) – China und die USA – erneut einer klaren Zielvorgabe versperrten.

 

Gegen den Klimawandel: Ein Gebiet so groß wie Indien aufforsten

 

Die Unterzeichner der New Yorker Wald-Erklärung kamen auch überein, 350 Millionen Hektar Wald neu aufzuforsten. Das entspräche einem Gebiet, das groß ist wie der indische Subkontinent. Das wäre ein deutliches Signal gegen den Klimawandel. „Bei der Waldvernichtung wird viel Kohlendioxid frei“, schreibt dazu die dpa, „wächst ein Wald, nimmt er dies Treibhausgas auf.“


red

 

 

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