Tierquälerei: Lebende Tiere als Schlüsselanhänger

Foto: Youtube Screenshot

Ein perverser Trend aus China schockiert die Welt: Straßenhändler verkaufen kleine Meerestiere in versiegelten Plastiktütchen als Glücksbringer. Das Schlimme: Diese Grausamkeit findet Anklang bei den Chinesen, welche die in bunter Flüssigkeit schwimmenden Schildkröten, Salamander oder Fische als Accessoires bei sich tragen. Die Händler behaupten, das Wasser in den Plastiktüten sei mit Nährstoffen versetzt, sodass die Tiere mehrere Monate darin überleben könnten. Tatsache ist, dass die winzigen Tiere nach einigen Tagen sterben. In den versiegelten Behältern fehlt ihnen sehr bald der Sauerstoff zum Atmen und sie ersticken. Die kleinen Meerestiere werden speziell für diese Art der Vermarktung gezüchtet. In den sieben Zentimeter langen Plastiktütchen können sich die Tiere quasi nicht bewegen.

 

Tierquälerei in China legal

 

Unfassbar: Diese perfide Quälerei ist in China legal, denn das Tierschutzgesetz gilt dort nur für freilaufende Wildtiere. Die kleinen Meerestiere fallen nicht unter dieses Gesetz und werden dort schlicht und einfach als „Ware“ betrachtet. Das Einzige, was zur Zeit diesen grausamen Handel aufhalten kann, ist die Einsicht der Chinesen. Denn wenn keine Nachfrage besteht, lohnt sich auch der Handel mit den lebenden Anhängern nicht mehr. Danach sieht es aber nicht aus. Auch, wenn einige Leute die kleinen Tiere nur deshalb kaufen, um sie aus ihrem Elend zu befreien, glauben doch viele tatsächlich daran, dass ihnen die langsam verendenden Lebewesen Glück bringen.

 

Petition unterschreiben

 

Auf der Internet-Seite change.org können auch Sie die Petition unterschreiben, mit der auf die chinesische Regierung eingewirkt werden soll. Es zählt jede Unterschrift, um die kleinen Meeresbewohner aus ihren Plastik-Gefängnissen zu befreien.

 

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