Umweltbewusstsein: Kampf gegen Lärm und CO2

Foto: UBA/M. Ittershagen

Umwelt- und Klimaschutz sind keine Bremse. Sie sind sogar Voraussetzung für Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. So sehen es immer mehr Menschen in Deutschland: Das ist zumindest Fazit der aktuelle „Umweltbewusstseinsstudie 2014“ des Umweltbundesamts (UBA).

Fast zwei Drittel der Befragten, so das Amt in einer Pressemeldung zur Studie, gaben dabei an, dass sie den Umwelt- und Klimaschutz für eine grundlegende Bedingung halten, um Zukunftsaufgaben wie die Globalisierung zu bewältigen. Besonders Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren (85 Prozent) sorgen sich demnach in Deutschland darum, „in welchen Umweltverhältnissen unsere Kinder und Enkel wahrscheinlich später leben müssen“.

 

UBA-Studie: Zwei Drittel der Deutschen empfinden Lärm als Problem

 

Ein großes Umwelt- und Gesundheitsproblem ist laut der Studie der Lärm: Zwei Drittel der Befragten fühlen sich durch Lärm mittelmäßig oder etwas, jeder Zehnte sogar stark oder äußerst stark gestört. Hauptursache ist der Straßenverkehr. Dazu passt, dass 82 Prozent dafür sind, Städte und Gemeinden so umzugestalten, dass man kaum noch auf ein Auto angewiesen ist.

 

Vorbild Südamerika: Bürgermeister verbannen Autos aus Städten

 

In Südamerika reagieren die Kommunen auf die <limk http://globalmagazin.com/themen/klima/europas-verkehr-stoesst-zuviel-co2-aus/> zunehmende Verkehrslast in den wachsenden Städten: Bürgermeister von 21 großen lateinamerikanischen Städten beschlossen jetzt gemeinsam die Verkehrswende. Das berichtet das Portal Green.Wiwo: „Urbane Nachhaltigkeits-Maßnahmen könnten bis 2030 insgesamt mehr als 2500 Millionen Tonnen CO2 reduzieren, glauben Experten. Dazu gehören verbesserte Maßnahmen im Nahverkehr, die Unterstützung lokaler grüner Industrien oder der Ausbau von erneuerbaren Energien.“

Bei „grünen Produkten“ ist, das fand die aktuelle UBA-Studie heraus, das Interesse an Haushalsgeräten und Leuchtmitteln besonders groß: Fast Dreiviertel der Befragten gaben an, immer oder sehr häufig nach der energieeffizienten Alternative zu greifen. In anderen Bereichen stimmt schlicht das Angebot noch nicht. „Bei umweltfreundlich hergestellter Kleidung etwa gibt es bisher viel zu wenig Auswahl“, monieren die Wissenschaftler des UBA.


red

 

 

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