Maxeiner, Miersch: Alles grün und gut?

Sie verstehen zu provozieren. Sie zwingen damit die Community zum Nachdenken über ihre oft allzu lieb gewordenen Argumente und Thesen: Dirk Maxeiner und Michael Miersch schaffen erneut, was einst ihr "Öko-Optimist" anstieß: Sie geben Denkanstöße für alle, die Umwelt und Natur wirklich schützen wollen. Ihre "Bilanz des ökologischen Denkens" wird vielen Followern der Szene dennoch sauer aufstoßen.

Die Umweltbewegung kann auf eine enorme Erfolgsgeschichte zurückblicken: Alle trennen Müll, fahren Fahrrad und wollen die Welt vor Klimakollaps und Atomverseuchung retten. Doch inzwischen züchten wir Monokulturen für Biosprit, roden unsere Wälder für Stromtrassen und töten Vögel mit Windrädern. Ist es das, was wir wollen?

Mit Maxeiner und Miersch ziehen zwei der profiliertesten Beobachter der Umweltbewegung Bilanz und zeigen, wo ökologisches Denken heute ansetzen muss.

Die Autoren blicken auf ein halbes Jahrhundert Umweltbewegung zurück. Ihr Anspruch: Sie wollen dabei "scharf zwischen ökologischer Vernunft und ideologischen Verirrungen eines allgegenwärtigen Ökologismus" trennen.

 

 

Dirk Maxeiner, Michael Miersch

Alles grün und gut?

Eine Biklanz des lkologischen Denkens

Knaus Verlag, München 2014

384 Seiten

19,99 €

 


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