Italienischer Henry Ford revolutioniert E-Mobility

EVA Foto: Askoll

Elio Marioni will E-Mobility revolutionieren. Der italienische Hersteller von E-Motoren und Pumpen (Askoll) investiert sein Know-how in die Massenproduktion von Elektro-Mopeds. Seine Vision: Electra Vehicles Askoll (EVA) sollen so günstig werden, dass jeder sie kaufen kann. Sein Anspruch: Mobilität ohne Schadstoffe.

Seit 1978 baut Askoll in Vicenza Motoren und Pumpen für Aquarien, Waschmaschinen und Wäschetrockner. Damit setzt Elio Marioni in seinen über die ganze Erde verstreuten Fabriken 500 Millionen Euro um. Sechs Prozent davon investiert er in Forschung und Entwicklung, um Hausgeräte noch Energie effizienter zu machen.

 

Elektromobilität zu erschwinglichen Preisen

 

Dies Wissen übertragen seine Experten nun auf Scooter. Kleine Zweirad-Flitzer für die Stadt sind seit Jahrzehnten die Domäne der Italiener (Vespa). An den Erfolg will Marionis Electra Vehicles Askoll anknüpfen. Dafür nimmt er 60 Millionen in die Hand.

Das sei kein Wagnis, zitiert ihn die Agentur Pressetext. Es gehe dabei nicht allein um die Produktion von Elektrofahrzeugen, sondern um „einen epochalen Wendepunkt im menschlichen Alltag“, beschreibt die Agentur seine Motivation.

Elektromobilität müsse für jedermann erschwinglich sein. Die eigentliche Herausforderung liege auf der Kostenseite. Damit werde er die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen.

Verkaufen will Askoll das Fahrzeug in 50 Läden, die bis zum Jahresende in ganz Italien eröffnen sollen.

 

Ein E-Scooter für 999 Euro und Kosten von 5 Cent pro Akku-Ladung

 

Auf dem Plan stehe der Bau eines Elektrofahrrades mit 100 Kilometern Reichweite und 25 Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit. Ladenpreis: 990 Euro. betragen, eine Ladung des unter dem Sattel angebrachten Akkus auf nur fünf Cent kommen.

Dazu kommt ein 2.190 Euro teurer Motorroller mit zwei tragbaren Akkus, die mit einem Ladeaufwand von 30 Cent eine Wegstrecke von 100 Kilometern ermöglichen.

 

Prototyp kommt: Elektro-Mobil für nur 7.800 Euro

 

Als eigentlicher Verkaufsschlager ist aber das Elektroauto gedacht, von dem es in Kürze einen Prototyp geben soll. „Unser Zweisitzer wird lediglich 7.800 Euro und somit nur ein Drittel der von den führenden Automobilherstellern angebotenen elektrischen Microcars kosten“, zitiert Pressetext Maroni. Bei täglich zwölf Kilometern Fahrweg entstehe dem Nutzer ein Kostenaufwand von lediglich 50 Euro im Jahr.


pit

 

 

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