memo AG mit Nachhaltigkeitspreis Logistik 2017

Frank Schmähling (2. v.l.) erhält den Preis für die Memo AG Foto:Memo

Die memo AG ist Preisträger des sechsten Nachhal-tigkeitspreises Logistik, der jährlich im Rahmen des Logistik Dialogs in Wien von den Bundesvereinigungen Logistik (BVL) Österreich und Deutschland verliehen wird. Der Versandhändler für nachhaltige Büro- und Alltagsprodukte wird für seinen ganzheitlichen Ansatz der Unternehmensführung und speziell für seine nachhaltige Logistik ausgezeichnet.

Die memo AG ist das erste Unternehmen seiner Größenordnung, das diese Auszeichnung erhält und damit nun in einer Reihe mit den Preisträgern der Vorjahre wie Audi, Tchibo und Österreichi-sche Post steht. „Was memo auszeichnet, ist die Konsequenz, mit der Ökologie, Ökonomie und soziale Kriterien als Basis der Unternehmensstrategie in der Praxis umgesetzt werden“, so der Juryvorsitzende und Beiratsmitglied der BVL Österreich DI Dr. Christian Plas, in seiner Laudatio.

 

Nachhaltigkeit in allen unternehmerischen Bereichen

 

Die Leitfrage für den jährlichen Wettbewerb um den Nachhaltigkeitspreis Logistik lautet: „Wie nachhaltig ist Ihre Logistik?“ Eine achtköpfige Jury entscheidet, ob die eingereichten Projekte von Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung oder aus der Forschung ökologische und ökonomische Effekte, positive Auswirkungen auf die Gesellschaft oder sonstige Effekte haben, die über diesen Dreiklang hinausgehen.

Die memo AG überzeugte die Jury in vielerlei Hinsicht. „Unser Preisträger hat die ökologische Über-zeugung seiner Gründer im Sinne umfassender Nachhaltigkeit auf alle unternehmerischen Bereiche übertragen: Produkte, Wachstumsszenarien, Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten bis hin zur Logistik. Der Nachhaltigkeitsbericht, der schon mit einer ganzen Reihe von Preisen ausgezeichnet wurde, kann vielen deutlich größeren Unternehmen als Beispiel dienen“, so das Urteil des Juryvorsitzenden.

„Die memo AG zeigt eindrucksvoll wie ein mittelständisches Unternehmen den Nachhaltigkeitsgedanken in sämtlichen Geschäftsbereichen – insbesondere in der Logistik – tagtäglich lebt. Die Belieferung mit Elektro-Lastenrädern in dicht bebauten Ballungsräumen ist nur ein Projekt unter vie-len mit Beispielwirkung und enormen Synergieeffekten. Innovationskraft und das außerordentliche Engagement des Managementteams sowie aller Mitarbeiter kann und soll kleinen und mittleren Unternehmen gleichermaßen Ansporn und Anregung sein. Ich freue mich, dass wir heute in Wien zum sechsten Mal den europaweit anerkannten Nachhaltigkeitspreis Logistik 2017 der BVL Öster-reich und der BVL Deutschland wieder an ein Vorzeigeunternehmen überreichen können und gratu-liere der memo AG auf das Herzlichste“, so Roman Stiftner, Präsident der BVL Österreich.

Neben der Zusammenarbeit der memo AG mit dem Rad-Logistik- Unternehmen Velogista GmbH, das innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings memo Kunden mit Elektro-Lastenrädern beliefert, wurden besonders die ergonomischen Arbeitsplätze – auch und gerade in der Logistik – sowie die flexiblen und individuellen Arbeitszeiten der Mitarbeiter hervorgehoben. Vorbildcharakter haben auch das Mehrweg-Versandsystem „memo Box“ und die Streckenlieferungen von Lieferanten direkt zum Kunden, um Emissionen einzusparen und Kosten zu minimieren. Weiterhin lobte die Jury die dauerhaften Geschäftsbeziehungen des Versandhändlers zu Logistikdienstleistern, die zur Nachhaltigkeitsphilosophie des Unternehmens passen und dessen Nachhaltigkeitsstandards beim Transport sichern.

 

Zukunftsfähige Logistik

 

Den Preis nahm Frank Schmähling, Vorstand Logistik der memo AG, am entgegen. Überreicht wurden die Urkunde und die speziell für den Nachhaltigkeitspreis Logistik geschaffene Skulptur „open end“ des Cuxhavener Künstlers Andreas Green von DI Roman Stiftner und Prof. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der BVL Deutschland. „Als Verantwortlicher für die Logistik der memo AG freue ich mich über diesen Preis ganz besonders. Er zeigt uns, dass wir mit unserer Logistik auf einem zukunftsfähigen Weg sind und auch als vergleichsweise kleines Unternehmen ein Vorbild sein können“, so Frank Schmähling.

 

Claudia Silber

 

 

 


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