Refurbished-Konzept in der IT - aus Alt wird Neu

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Der Markt für Refurbished-Geräte in der IT-Branche wächst ständig. Doch was bedeutet Refurbishing und was haben die Firmen und die Verbraucher davon?

 

Aus Alt mach Neu

 

Unternehmen tauschen ihre IT-Hardware aus, sobald sie veraltet sind. In den letzten Jahren hat sich die Zeitspanne deutlich verkürzt. Das liegt zum Teil auch daran, dass die Technik immer schneller voranschreitet.

Doch die ausgedienten Computer und Laptops der Unternehmen gehören deshalb noch lange nicht zum alten Eisen, denn sie können durchaus noch nützlich sein. Je nach Zustand und Alter der Geräte werden diese generalüberholt und komplett oder auch in Einzelteilen an den Verbraucher verkauft. Die Kunden profitieren davon, denn nicht jeder Haushalt braucht den neusten und schnellsten PC oder Laptop. Auf diese Weise bekommen die Kunden Markenware zu besonders günstigen Preisen. Es sind aber nicht nur privat Käufer, die ein von einem solchen System Gebrauch machen. Mittelständische Unternehmen, Freiberufler, Schulen oder die öffentliche Verwaltung sind ebenfalls an solchen Geräten interessiert, weil sie die Anschaffungskosten deutlich verringern. 

 

Was wird wiederverwertet?

 

Praktische jede IT-Hardware ist wiederverwertbar, sofern sie nicht hoffnungslos veraltet ist. Der Kundenkreis für solche Ware wächst ständig, was auch gut für die Umwelt ist. Beim Thema Notebook sind nur diese Geräte gefragt, die mindestens einen Intel Core i5-Prozessor haben. Das Display sollte möglichst mindestens 15 Zoll haben.

Auch bei den Desktop-Geräten werden leistungsfähige Prozessoren gewünscht. Monitore sollten über eine Mindestdiagonale von 20 Zoll verfügen. Die anderen Bauteile wie RAM, Grafikkarte oder die Festplatte finden immer einen Abnehmer, wenn das Komplettsystem zur Wiederverwertung nicht mehr geeignet ist. 

 

Der Markt wächst

 

Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht, denn der Markt für Refurbished-Geräte gibt noch einiges her. Immer mehr Online-Shops oder kleine Gebrauchtläden für PCs und Notebooks bieten aufbereitete IT-Hardware an. Das gilt aber nicht nur für Computer, sondern auch für Smartphones oder Tablets der teuren Marken wie Apple oder Samsung sind mittlerweile auch als Gebrauchtware sehr begehrt.

Der Verbraucher geht mit dem Kauf solcher Geräte keinerlei Risiken ein, denn er muss nicht auf die übliche Gewährleistung für gebauchte Ware von einem Jahr verzichten. Im Gegenteil, es lohnt sich eher, Refurbished-IT zu kaufen, als ein Gerät vom privaten Verkäufer. In der Regel muss der Käufer hier auf die Gewährleistung verzichten, weil die meisten privaten Verkäufer dieses ausschließen. Eine Rücknahmerecht gibt es also nicht.

 

Fazit

 

Für Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen, die öffentliche Verwaltung, für Freiberufler oder für Privathaushalte lohnt sich der Kauf von Refurbished-IT-Geräte. In den meisten Fällen handelt es sich um Geräte von namhaften Herstellern, die deutlich günstiger sind im Preis, als der Kauf von Neuware. Hier lässt sich viel Geld einsparen und gleichzeitig wird etwas für den Umweltschutz getan. Früher landeten die Geräte auf dem Elektroschrott.

Heute gibt es spezielle Firmen, die diese Geräte abholen, wiederaufbereiten, defekte Teile austauschen und diese wieder zum Verkauf anbieten. Wer Geld sparen will, kann sich getrost auf diese Geräte verlassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gerät zu privaten oder geschäftlichen Zwecken genutzt werden soll. Refurbished-IT ist besser, als irgendeine gebrauchte Ware, zumal die Gewährleistung für ein Jahr gegeben ist.

 

Arijana Gordanshekan


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