US-Bank: 200 Milliarden für den Klimaschutz

Foto: Pixabay CC/PublicDoamin/130405

Ein Big-Player entdeckt den Klimaschutz: Das US-Bankhaus JP Morgen Chase will einem Bericht zufolge bis 2025 nicht nur seine eigenen Liegenschaften klimatauglich umbauen. Der Finanzkonzern will zudem ab 2020 gut 200 Milliarden US-Dollar in klimafreundliceh Projekte investieren und damit dem Klimaschutz einen kräftigen schub verschaffen.

Das Engagemwnt ist mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein: Immerhin betreibt JP Morgan Chase seine Geschäfte auf einer Fläche, die laut dem Bericht des Portals bizz-energy "der 27-fachen Nutzfläche des New Yorker Empire-State-Hochhauses" gleichkommt - sieben Millionen Quadratmeter.

 

US-Großbank führt "schwarze Liste": Kolhle und Kinderarbeit sind tabu

 

Zum Vorhaben, 200 Milliarden Dollar für „Clean Financing“ bereitzustellen, sagt JP-Morgan-Chase-Vorstandschef Jamie Dimon laut dem Portal, die Finanzbranche müsse eine Führungsrolle bei Maßnahmen einnehmen. Die beschreibt der Banker so: Seine Branche müsse sowohl dem Umweltschutz als auch dem Wirtschaftswachstum dienen. Dimon versteht unter „Clean Financing“ die "Finanzierung verschiedenster Projekte mit positiven Effekten für Klima- und Umweltschutz", zitiert bizz-energy.

2016 hatte Amerikas größte Bank mitgeteilt, dass sie aus Gründen des Klimaschutzes keine Kohleprojekte mehr finanzieren wolle. Auf der "schwarzen Liste", die die Bank danach schrieb, stehen unter anderem auch Kinderarbeit und Holzraubbau.

Dagegen vergaben die Banker im zurückliegenden Jahr an Kommunen und Unternehmen Kredite über 15 Milliarden Dollar für nachhaltige Projekte. Erst jüngt brachte sie für den IT-Konzern Apple einen eine Milliarde Dollar schweren Green Bond auf den Markt.


red

 

 

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