Hundefutter ohne Tierversuche

Jeder Hundebesitzer sollte beim Futter für seinen Liebling auch eine nachhaltige Herstellung und auf die Herkunft der einzelnen Komponenten achten. Einige der Hersteller setzen bei der Produktion der Futtersorten auf biologische Inhaltsstoffe. Wie aber kann ein Hundehalter erkennen, was im Futter ist?

Gerade die Ernährung des Vierbeiners spielt eine entscheidende Rolle in Bezug auf die Gesundheit. Aus ethischen Gründen sollte der Hundehalter beim Kauf auf Hundefutter ohne Tierversuche und auf Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau und Aufzucht achten. Denken wir beim Futter an die Gesundheit des Hundes, ist vollkommen klar, dass biologisches Futter deutlich gesünder ist, weil darin weder Konservierungsstoffe, Lockmittel oder sonstige gefährliche Inhaltsstoffe enthalten sind.

 

Woran erkennt der Hundehalter nachhaltiges und gesundes Futter?

 

Ein gesundes und nachhaltiges Hundefutter erkennt der Hundehalter an den Gütesiegeln. Hundefutter-Hersteller, die sich vorgenommen haben, die Auflagen des Gütesiegels Bioland zu erfüllen, müssen strenge Vorgaben der Europäischen Union erfüllen. Das Fleisch im Hundefutter muss dabei in jedem Fall aus der Region des verarbeitenden Betriebes stammen, damit die Transporte zum Schlachthof möglichst kurz gehalten werden können. Des Weiteren muss sichergestellt sein, dass das komplette Futter ohne jegliche Tierversuche produziert wird.

 

Hundefutter ohne Tierversuche

 

Viele Hundefutterhersteller setzen bei der Herstellung ihrer Produkte immer noch auf Tierversuche. Zum Teil befinden sich in den Futtersorten schädliche Inhaltsstoffe. Es geht aber auch anders. Dies beweisen immer mehr Produzenten von Tierfutter, denn sie stellen das Hundefutter auf biologische Weise her.

 

Welche Hersteller arbeiten ohne Tierversuche?

 

Die bekanntesten Hersteller von Tierfutter, die ohne Tierversuche ihre Produkte herstellen sind: Auenland, Almo Nature, Bio Tierkost, Five Star Dogs, Futterriese, Luposan, Magnusson Petfood, Pfotenliebe Tiernahrung, PERRO, WASEBA und eine Reihe von anderen Herstellern. www.peta.de hat eine genaue Aufstellung dieser Futterhersteller.

 

Immer öfter Plastik im Hundefutter

 

Bei diversen Recherchen wurden sowohl im Nassfutter wie auch im Trockenfutter verschiedener Hersteller vermehrt Plastikteile gefunden. An dieser Stelle muss ganz deutlich gesagt werden, dass weder Plastik noch sonstige Fremdkörper etwas im Hundefutter zu suchen haben.

 

Kommt dies dennoch mal vor, dann muss der Hersteller sofort reagieren, wenn ihm dies zugetragen wird und die Produktion bzw. die Kontrolle des Hundefutters verbessern. Es wurden verschiedenen gelbe und blaue Plastikteilchen bis hin zu scharfkantigen Metallteilen in den verschiedenen Hundefuttern gefunden. Für den Hund stellen diese Fremdkörper durchaus ein Gesundheitsrisiko dar. Hundehalter können sicherlich davon ausgehen, dass keine Hundefutter Hersteller bewusst Plastik oder Metallteile im Hundefutter verarbeitet. Man kann hier eher von menschlichem Versagen ausgehen. Unter Umständen ging während der Produktion eine Maschine kaputt oder die Mitarbeiter haben nicht mitbekommen, dass Fremdkörper in den Produktionsablauf gerieten.

 

Stephan Waechter

 


19.07.2017 16:54
Stephan Wächter

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