Wenige Wochen vor der Intersolar 2012 arbeiten australische und deutsche Forscher gemeinsam an der Senkung der Produktionskosten und an einem neuen Effizienz-Weltrekord für Solarzellen. Die Wissenschaftler tauschten sich beim Australia - Germany Solar Future Forum in der australischen Botschaft in Berlin aus.
Das Forum öffnete mit einem Vortrag des weltweit führenden Photovoltaik-Experten
Martin Green, Executive Research Director ARC Photovoltaics Centre of Excellence, School of Photovoltaic and Renewable Energy Engineering an der University of New South Wales (Sydney) und einer der führenden Photovoltaik-Experten zeigte zukünftige Entwicklungen in der Photovoltaik auf, identifizierte Lösungen für aktuelle Kostentreiber und skizzierte Perspektiven für die bevorstehende dritte Generation von Solarzellen, die neue Effizienzstandards setzen wird. „Nur durch die weltweite Zusammenarbeit zwischen führenden Nationen werden wir Umwelt- und Wirtschaftsziele für eine Clean Energy Zukunft schneller erreichen“, sagte Green.
Klaus Lips, Head of the Energy Materials In-Situ Laboratory Berlin (EMIL) am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, präsentierte ein gemeinsames Forschungsprojekt zur Effizienzverbesserung in der Photovoltaik. Ein australisch-deutsches Forscherteam arbeitet an einem „Turbo für Solarzellen“ und experimentiert mit der Hochkonvertierung des Solarspektrums für eine verbesserte Energieumwandlung.
Markus Glatthaar, Head of Department, Novel Processes, Division of Solar Cells -Development and Characterization, Fraunhofer-Institute for Solar Energy Systems ISE, zeigte Möglichkeiten zur Kostenreduzierung im Bereich der Massenproduktion für zukünftige Solarzellen- und Modulentwicklung auf.
An der Podiumsdiskussion des Forums unter dem Titel „Quo Vadis Solar Energy“ unterstrichen die Teilnehmer die bedeutende Rolle von internationalen Forschungskooperationen und setzten sich für eine gemeinsame Roadmap ein, um eine weitere Zusammenarbeit zu begünstigen.
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