Ausbau von Meeres-Windparks steht still

Ausbau von Meeres-Windparks steht still
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Ausbau von Meeres-Windparks steht still

Tagesschau: An der Hafenkante von Cuxhaven stehen 80 riesige Offshore-Windturbinen fertig zum Abtransport. Die Turbinen aus dem Cuxhavener Werk von Siemens Gamesa sollen demnächst verschifft werden, nach England, nach Taiwan, nach Holland. Das letzte Projekt in der deutschen Bucht hat Siemens Gamesa bereits vor zwei Jahren abgeschlossen. Eine Folge politischer Entscheidungen: 2014 hatte die Bundesregierung die Ausbauziele von Windstrom im Meer deutlich gedrosselt, aus Sorge, hohe Strompreise könnten die Bürger verärgern.

Mittlerweile wurden die Ziele zwar wieder erhöht: Bis 2030 sollen 20 Gigawatt installiert sein, bis 2040 dann sogar 40 Gigawatt. Die Frage ist aber, ob die Branche sich wieder erholen kann. Etliche Unternehmen sind abgewandert oder haben Insolvenz angemeldet. Allein in Bremerhaven seien 3500 Arbeitsplätze bei Offshore-Zulieferern verloren gegangen, sagt Heike Winkler vom Branchenverband WAB. Und damit sei auch das Knowhow verloren gegangen. Wenn die Aufträge wieder anziehen, müssen also wahrscheinlich Teile aus dem Ausland importiert werden. Weiterlesen…

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