Biodiversität im Garten fördern

Biodiversität im Garten fördern
Foto: Jeanne Blanche/Unsplash

Biodiversität im Garten fördern: Nachhaltige Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen

Ein eigener Garten ist etwas sehr Schönes. Eine kleine Oase in der Natur, ein Rückzugsort an der frischen Luft, der die Batterien wieder auflädt und an dem man im Sommer ein bisschen Sonne tanken kann. Doch neben verbesserter Lebensqualität für die menschlichen Bewohner, bietet ein Garten noch viel mehr: Er kann auch ein Zuhause für viele verschiedene Tiere und Pflanzen werden und so zum Umweltschutz beitragen.

Wie man nachhaltige Lebensräume für Pflanzen und Tieren schaffen und den Garten noch ein bisschen mehr genießen kann, zeigt dieser Artikel.

Warum ist eine Biodiversität wichtig?

Biodiversität im Garten fördert ein ökologisches Gleichgewicht, unterstützt die natürliche Bestäubung und hat gleichzeitig auch noch den Vorteil von Schädlingskontrolle. Ein gesundes Ökosystem ist nicht nur für das fleißige Blühen und Sprießen im Garten von Vorteil, sondern trägt auch generell zum Umweltschutz bei. Eine der Ursachen für den Klimawandel ist schließlich auch eine zunehmend reduzierte Biodiversität.

Wenn der Garten also darauf ausgelegt wird, eine wilde Mischung aus Pflanzen zu haben, die ebenfalls vielfältige Tierarten anlocken, dann kann so auch dazu beigetragen werden, dass ein Lebensraum für bedrohte Arten entsteht.

Darüber hinaus ist es aber auch einfach viel schöner, in Gartenlauben zu sitzen und zu beobachten, wie Hummeln und Bienen von Blume zu Blume schwirren, Schmetterlinge zwischen der Blumenpracht flattern, das Eichhörnchen den Baum hochhuscht, in dessen Wipfel verschiedene Vögel ein Konzert geben und zu sehen, wie der Igel frech seine feine Nase aus der Hecke streckt.

Wie kreiert man Biodiversität?

Eine erste Möglichkeit ist auf jeden Fall sich im Fachgeschäft und von Fachpersonal beraten zu lassen, um eine erfolgreiche Biodiversität im Garten aufzubauen. Viele Faktoren spielen nämlich eine Rolle, wenn die Natur ineinandergreifen soll wie ein Zahnrad.

Dementsprechend ist das Einlesen in die Materie, sich informieren und bilden und sensibel werden für die Bedürfnisse der Natur als erster Schritt entscheidend. Anschließend sollten viele verschiedene einheimische Pflanzen, die sich gut für den eigenen Garten und die Bodenbeschaffenheit eignen, angepflanzt werden.

Das Mischen von Blumen, Sträuchern und Bäumen in unterschiedlicher Höhe und Arten ist hierbei entscheidend, aber auch das Errichten von Vogelhäusern, Nistkästen oder Insektenhotels, um die Vielfalt an Tieren zu begünstigen. Auch Wasserstellen wie Teiche oder flache Schalen schaffen gute Lebensbereiche für verschiedene tierische Gartenbewohner, ebenso wie Stein- oder Laubhaufen, die als Verstecke dienen können. Generell ist auch ein Wildwuchs mit verschiedenen insektenfreundlichen Pflanzen eine sinnvolle Idee an einer Stelle des Gartens anzulegen.

Gartendesign im Sinne von Biodiversität

Natürlich möchte man aber nicht nur für die Pflanzen und Tiere einen schönen Wohnort schaffen, sondern auch für sich selbst. Eine Laube zum beschützten Sitzen in dem Gartenparadies aufzustellen, ist somit eine hervorragende Idee. Diese kann dann mit Tisch und Stühlen ausgestattet, mit Lichterketten und Lampions für gemütliche Stunden in der Dämmerung hergerichtet und mit Fellen, Kissen sowie Decken dekoriert werden.

Eine kleine Fläche vor der Laube freizuhalten, um dort eine Liege aufstellen zu können oder eine Feuerstelle zu errichten, ist ebenso wunderbar, um den Garten in vollen Zügen genießen zu können.

Thomas Pallesen

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