Der Blaue Planet - ein Mehrteiler der BBC

Die Weltmeere bedecken mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche und sind trotzdem so unerforscht wie keine andere Region des Planeten. Immer wieder werden neue Entdeckungen gemacht,

Schafskopf-Lippfische © WDR/BBC/Tony Wu

wie etwa ein völlig neues Ökosystem auf dem Meeresgrund, dort, wo es weder Licht noch Sauerstoff gibt oder ein Unterwasservulkan, so groß wie Großbritannien oder "einfach nur" eine neue Delfinart. Grund genug für die BBC einen neuen Mehrteiler "Der Blaue Planet" zu produzieren. Im Laufe der vierjährigen Produktion begaben sich die Teams auf 125 Expeditionen, besuchten 39 Länder, filmten auf jedem Kontinent und in jedem Ozean.

Die Crews verbrachten mehr als 6.000 Stunden auf Tauchgängen und filmten jeden Winkel: von der extremen Welt der Küsten bis in die leuchtende Tiefsee. Diesem Einsatz verdanken wir eine einzigartige Filmserie, die Zuschauerinnen und Zuschauern Einblick in magische Welten liefert. Nach mehr als 1.000 Stunden in Unterseebooten zeigt „Der Blaue Planet“ Lebewesen, die so fremdartig erscheinen, als stammten sie von einem anderen Stern. Man sagt, wir Menschen wüssten weniger über die Tiefen unseres Planeten als über die Oberfläche des Mars.

Fangzahnfisch © WDR/BBC NHU/Espen Rekdal

Beeindruckende Bilder sind bei BBC-Produktionen selbstverständlich, aber diesmal kam noch ein äußerst ehrgeiziger Ansatz dazu: Gezeigt wird nur, was noch nicht zu sehen war. Und James Honeyborne hat Wort gehalten: Seien es neue Entdeckungen, neue Arten oder neues Verhalten – alles ist außergewöhnlich gedreht und erzählt. Er arbeitet schon seit Jahren für die Natural History Unit der BBC, ist ausgebildeter Biologe und kennt sich als passionierter Taucher im Unterwasserfilm-Bereich bestens aus.

Die Musik zur Serie stammt vom berühmten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer. Er schrieb die Musik für mehr als 120 Filme und gilt als einer der einflussreichsten und bekanntesten Filmkomponisten der Gegenwart. Ausgezeichnet mit einem Oscar, zwei Golden Globes, drei Grammys, einem American Music Award und einem Tony Award.

Sprecher der deutschen Fassung ist der Schauspieler Axel Milberg. Vielen bekannt als Tatort-Kommissar Klaus Borowski, zählt er zu den bekanntesten deutschen Schauspielern unserer Zeit. Er ist zudem Sprecher zahlreicher Hörbücher und sprach im Jahr 2015 den Kommentar des Kino-Naturfilms „Magie der Moore“ von Jan Haft.

Bildgalerie Fotos: WDR/BBC

„Der Blaue Planet“ ist eine Koproduktion von BBC und WDR für Das Erste. Die sechs Teile sind ab 19. Februar jeweils um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen:

19.2.2018 UNBEKANNTE OZEANE

16.2.2018 LEUCHTENDE TIEFSEE

05.3.2018 FASZINATION KORALLENRIFF

12.3.2018 AUF HOHER SEE

19.3.2018 UNTERWASSERDSCHUNGEL

26.3.2018 EXTREMWELT KÜSTE

 


Dieser Trailer enthält eine Reihe der beeindruckendsten Aufnahmen und Highlights der neuen Serie sowie einige exklusive Szenen, die in keiner der sieben Episoden bei BBC One ausgestrahlt wurden. Sprecher ist Sir David Attenborough und die Musik stammt von Hans Zimmer und Radiohead.

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Sonja
02-03-18 23:33:
Wie schoen, dass ich die Serie im Englischen schauen konnte. Leider ist der deutsche Sprecher so unglaublich langweilig und wenig begeisternd. Schlechte Wahl! Schade fuer die deutschen Zuschauer.
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Sonja
02-03-18 23:33:
Wie schoen, dass ich die Serie im Englischen schauen konnte. Leider ist der deutsche Sprecher so unglaublich langweilig und wenig begeisternd. Schlechte Wahl! Schade fuer die deutschen Zuschauer.

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