CO2-Ausstoß schon vor Corona gesunken

CO2-Ausstoß schon vor Corona gesunken
Foto: Pixabay CC0

CO2-Ausstoß schon vor Corona gesunken

Schon 2019 sind die CO2-Emissionen aus energetischer Nutzung in der EU gesunken. Laut einer frühzeitigen Schätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der EU, sind die Kohlendioxidemissionen (CO2-Emissionen) aus der Verbrennung fossiler Energieträger (hauptsächlich Erdöl und Erdölprodukte, Kohle, Torf und Erdgas) in der Europäischen Union mit 27 Mitgliedstaaten (EU) gegenüber dem Vorjahr um 4,3% deutlich gesunken. 

co2 senkung 2019 eurostat

Für Deutschland weist Eurostat einen Rückgang von 4,6 Prozent aus. Damit zählen wir zwar bei weitem nicht zu den Besten, es fällt aber trotzdem ins Gewicht, weil die Bundesrepublik allein für 25 Prozent der CO2-Emissionen der EU verantwortlich ist. Insgesamt verringerten sich die Emissionen in den meisten EU-Mitgliedstaaten. Der stärkste Rückgang wurde in Estland (-22,1%), gefolgt von Dänemark (-9,0%), Griechenland und der Slowakei (beide – 8,9%), Portugal (-8,7%), und Spanien (-7,2%) verzeichnet. Anstiege werden in 4 Mitgliedstaaten angenommen: Luxemburg (+7,5%), vor Österreich (+2,8%), Malta (+2,0%) und Litauen (+1,6%). Die CO2 Emissionen in Zypern bleiben unverändert.

Eurostat beobachtet einen klaren Rückgang des Verbrauchs von festen fossilen Brennstoffen (Steinkohle, Braunkohle und Schieferöl und Ölsand), dessen Hauptgrund im deutlich gestiegenen Preis für Emissionssrechte gemäß EU Emissionshandel-System im Jahr 2019 im Vergleich zu 2018 (> 25 € / t CO2) gesehen wird. Das mache es wirtschaftlich uninteressant feste fossile Brennstoffe für die Stromproduktion zu verwenden. Als Ausgleich nutzen die Länder mehr Erdgas und erneuerbare Energieträger für die Elektrizitätsproduktion und/oder importieren fehlende Elektrizitätsmengen aus anderen Ländern. (Quelle: Eurostat)

Die kompletten Zahlen der Schätzung gibt es hier… 

red

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