Corona überrollt die Menschenrechte

Corona überrollt die Menschenrechte
Grafik: Amnesty International / Facebook

Corona überrollt die Menschenrechte

DW: Laut Amnesty International hat sich die Menschenrechtslage während der Corona-Pandemie rund um den Globus verschlechtert. In vielen Teilen der Welt verstärke die COVID-19-Krise bestehende Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung. Dabei litten verletzliche Gruppen wie vorerkrankte Menschen, Geflüchtete, Beschäftigte im Gesundheitswesen, Minderheiten sowie Frauen und Mädchen am meisten, beklagt die Menschenrechtsorganisation in ihrem neuen Jahresbericht.

„Millionen von Menschen waren im letzten Jahr massiv der Pandemie und ihren Folgen ausgesetzt, ohne dass Regierungen weltweit ihrer menschenrechtlichen Schutzpflicht ausreichend nachgekommen wären“, erklärte der Chef von AI Deutschland, Markus N. Beeko. „Zahlreiche Staaten missbrauchten die Gesundheitskrise, um weiter rechtsstaatliche Prinzipien aufzulösen und Rechte einzuschränken, oder nahmen billigend den Tod von Menschen aus Risikogruppen oder dem Gesundheitssektor in Kauf.“

Der AI-Bericht stellt außerdem in vielen Regionen einen erheblichen Anstieg von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt fest. Für Frauen sowie Homo- und Transsexuelle seien viele Hilfsangebote nicht mehr verfügbar gewesen. In mindestens 24 Ländern dokumentierte Amnesty „glaubwürdige Vorwürfe“, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität festgenommen worden seien – ein Anstieg um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Weiterlesen…

Hier geht es zum Report: https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-report/amnesty-report-2020

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