Europas Permafrost taut unweigerlich auf

Europas Permafrost taut unweigerlich auf
Foto: Pixabay CC0

Europas Permafrost taut unweigerlich auf

Spiegel: Permafrost heißt Permafrost, weil der Boden permanent gefroren bleibt, also auch im warmen Sommer nicht taut. Doch in Europas Polarregionen ist der Frost offenbar nicht von Dauer. Spätestens bis 2040 werde es keine durchgehend gefrorenen Böden unter den ausgedehnten Mooren Skandinaviens und Finnlands mehr geben, besagt eine neue Studie, die ein Team um Richard Fewster von der University of Leeds in der Fachzeitschrift »Nature Climate Change« veröffentlicht hat. Spektrum.de berichtete zuerst darüber.

Die Forschenden ermittelten, unter welchen Bedingungen sich der Permafrost hält. Die Landschaften im Polargebiet gelten als einer der großen Kohlenstoffspeicher der Erde, allein die Moore der untersuchten Region enthalten laut der Studie 185 Gigatonnen Kohlenstoff. Weil die im kurzen Sommer wachsenden Pflanzen über dem in der Tiefe gefrorenen Boden schwer verrotten können, entweicht das darin gebundene CO2 kaum in die Atmosphäre. Gerät das Tauwetter künftig aber in die tieferen Schichten, könnten große Mengen CO2 und über das Einsickern von Wasser vor allem das noch klimaschädlichere Methan entweichen – womöglich in kurzer Zeit. Die durchschnittlichen Temperaturen dort steigen rund dreimal so schnell wie auf der Erde insgesamt. Weiterlesen…

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