Forscher befürchten Kollaps der Korallenriffe

Forscher befürchten Kollaps der Korallenriffe
Foto: Eva Tillmann / Unsplash

Forscher befürchten Kollaps der Korallenriffe

ntv: Laut Christian Wild von der Universität Bremen sind 30 Prozent aller Korallenriffe bereits verloren, 40 Prozent massiv bedroht. Rund 1200 Forschende aus 80 Nationen tauschen sich für fünf Tage auf einem Online-Kongress auch darüber aus, wie die Zerstörung dieser wertvollen Ökosysteme aufgehalten werden kann. Der Biologe Wild hat das „14. International Coral Reef Symposium (ICRS) 2021 virtual“ mit seinem Team organisiert, es ist die weltweit größte Korallenriffkonferenz. Im Juli 2022 wollen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zudem in einer Präsenz-Veranstaltung in der Hansestadt treffen. 

Hoffnung setzen Forscher jetzt in Versuchsprojekte, in denen Spermien und Eizellen der Nesseltiere eingesammelt werden, entstandene Larven würden dann auf künstliche Strukturen aufgebracht. „Der Vorteil ist, dass man neue Korallenriffe erhält, ohne etwas zu zerstören“, betont Wild. Um die farbenfrohen Unterwasser-Ökosysteme in einer Größenordnung von Tausenden Quadratkilometern zu restaurieren, seien jedoch weitere Investitionen in die Forschung notwendig, betont Wissenschaftler Ferse. „Dazu sind wir im Moment nicht in der Lage.“ Weiterlesen…

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