Forscher: Extrem-Regen in Europa bis zu 14 Mal häufiger

Forscher: Extrem-Regen in Europa bis zu 14 Mal häufiger
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Forscher: Extrem-Regen in Europa bis zu 14 Mal häufiger

focus.de: Geht der Klimawandel so weiter, werden katastrophale Starkregen bald deutlich häufiger vorkommen. Klimaprognosen zufolge könnten langsam ziehende Starkregen-Tiefs in Europa bis 2100 um das 14-Fache zunehmen. Extreme Niederschlagsmengen von mehr als 200 Millimeter pro Stunde würden sich häufen.

Schon länger deuten Wetterdaten und Klimamodelle darauf hin, dass Extremereignisse auch bei uns in Europa zunehmen. Weil sich der Temperaturgradient zwischen den Polargebieten und den Tropen abschwächt, verändern sich großräumige Luftströmungen. Auch der für unsere Breiten wetterbestimmende Jetstream ist bereits schwächer und langsamer geworden. Dadurch ziehen Tief- und Hochdruckgebiete über Europa langsamer und Wetterlagen halten länger an. Das gilt für extreme Sommerhitze wie im Jahr 2018, aber auch für Tiefdruckgebiete, die Starkregen bringen, wie gerade über West- und Süddeutschland.

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Hinzu kommt, dass eine wärmere Atmosphäre mehr Wasser aufnehmen kann und Wolken und Tiefdruckgebiete dadurch mehr und stärkeren Regen mit sich bringen.

Was aber bedeutet dies für die Zukunft? Müssen wir uns darauf einstellen, dass solche Starkregen-Katastrophen bald häufiger vorkommen? Das haben Klimaforscher um Abdullah Kahraman von der Newcastle University näher untersucht. Sie nutzten ein hochauflösendes, bis auf zwei Kilometer genaues Klimamodell des britischen Met Office, um das Verhalten von Starkregen-Tiefs bei anhaltendem, weitgehend ungebremstem Klimawandel bis zum Jahr 2100 zu simulieren… weiterlesen

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