Forscher lösen großes Problem der Kernfusion

Forscher lösen großes Problem der Kernfusion
Fusionsanlage Foto: Alan Boyle/Wikimedia Int. CC 4.0

Forscher lösen großes Problem der Kernfusion

focus.de: Die Kernfusion gilt als nahezu unbegrenzte Quelle an sauberer Energie – und ist deshalb eine sehnsüchtig erwartete Lösung für die Klimakrise. Das Problem: Bislang ist es nicht gelungen, die nur wenige Sekunden andauernde Fusionsenergie aufrecht zu erhalten. Zu instabil ist der hochkomplexe Prozess. Nun verkündeten Wissenschaftler, einen Weg gefunden zu haben, um dieses Problem zu lösen – und zwar mit Künstlicher Intelligenz.

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Fusionsenergie wird in der Regel erzeugt, indem Wasserstoffvarianten als Brennstoff verwendet werden, um in einer donutförmigen Maschine – einem sogenannten Tokamak – die Temperaturen auf 150 Millionen Grad Celsius zu erhöhen. Dabei entsteht im Tokamak ein Plasma, welches allerdings sehr instabil ist.

KI verhindert Instabilitätenhttps://youtu.be/ZD2TcLLyxrI?feature=shared

Wie Forscher der Princeton Universität und des Princeton Plasma Physics Laboratory in der Fachzeitschrift Nature berichten, sei es ihnen gelungen, jene Instabilitäten mithilfe von KI vorauszusehen und zu verhindern. Bei ihren Experimenten in San Diego stellte das Team fest, dass ihre KI mögliche Plasma-Risse bis zu 300 Millisekunden im Voraus erkennen konnte.  Dadurch sei es den Wissenschaftlern möglich gewesen, einen abrupten Abbruch der Fusionsreaktion zu verhindern.

Das Ergebnis der Experimente erhöhe die Zuversicht, dass man künftig in der Lage sein wird, diese Maschinen ohne Probleme zu betreiben, so Egemen Koleman, Professor für Maschinenbau und Luft- und Raumfahrttechnik an der Princeton Universität. Zwar wurden im Laufe der letzten Jahre bereits einige Fortschritte im Bereich der Kernfusionsenergie erzielt – dennoch ist diese Art der Energiegewinnung noch weit von einer kommerziellen Nutzung entfernt… weiterlesen

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