Frisches Geld fürs Absaugen von CO2 aus der Luft

Frisches Geld fürs Absaugen von CO2 aus der Luft
Foto: R. Vetterle/Pixabay CC/PublicDomain

Frisches Geld fürs Absaugen von CO2 aus der Luft

Mit 75 Millionen US-Dollar (73 Mio. €) können die beiden Schweizer Jungunternehmer von Climeworks das bisher größte private Investment zum Entzug von Kohlendioxid (CO2) aus der Luft für Ihr Unternehmen verbuchen.

„Dieses Kapital wird uns helfen, das Unternehmen weiter auf Wachstumskurs zu halten. So können wir die Kapazitäten des CO2-Entzugs noch besser verwirklichen“, betonen Christoph Gebald und Jan Wurzbacher in einer Erklärung zum Deal.

Klimawandel stoppen: CO2 aus der Luft saugen

Die Jungunternehmer, die mit großen „Staubsaugern“ CO2 ansaugen und vom Luftgemisch abtrennen, um es dann in Erdbunkern tief im Boden fest binden zu lassen, sind überzeugt, dass auch die Coronakrise die Notwendigkeit neuer Technologielösungen nicht schmälert. Für die Unternehmensgründer soll die neue Geldspritze helfen, das gesteckte Ziel zu erreichen. Sie wollen laut eigener Aussage „eine Milliarde Menschen auf der Erde davon überzeugen, dass es funktioniert großtechnisch viel Treibhausgas aus der Atmosphäre zu entfernen und das CO2 entweder als Dünger – etwa in Gewächshäusern – oder aber zum Sprudeln von Softdrinks zu nutzen und so auf jeden Fall den weiteren Klimawandel zu verlangsamen.

Das 2017 gegründete Unternehmen aus der Nähe von Zürich gilt mit zurzeit schon gut 100 Mitarbeitern inzwischen als weltweit mit führend in dieser Anwendung. Eine große Demonstrationsanlage läuft seit längerem schon auf Island.

pit

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