Genveränderung: Bäume sollen mehr CO2 speichern

Genveränderung: Bäume sollen mehr CO2 speichern
Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Genveränderung: Bäume sollen mehr CO2 speichern

basicthinking.de: Forscher wollen Bäume genetisch verändern, um mehr CO2 zu binden: Sie haben Proben aus der Arktis untersucht und herausgefunden, wie Pflanzen vor 53 Millionen Jahren zum Klimaretter wurden. Nun wollen sie Bäume genetisch so verändern, dass diese mehr Kohlenstoff binden können. 

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Der Klimawandel birgt große Herausforderungen. Heutzutage befinden sich große Mengen CO2 und andere Treibhausgase in der Atmosphäre, die dort für mehrere Jahrtausende verbleiben. Doch vor knapp 53 Millionen Jahren herrschte bereits ein ähnlich heißes Klima auf unserem Planeten. Was ist also passiert?

Mit dieser Frage beschäftigen sich zahlreiche Experten weltweit. Denn die Erkenntnisse von damals, lassen sich möglicherweise auch heute erfolgreich anwenden. Im arktischen Schlamm gelang einem Forscherteam nun ein Durchbruch. Den sie entdeckten in einer 20 Meter dicken Schicht versteinerte Süßwasserfarne.

Genetisch veränderte Bäume sollen mehr CO2 binden

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass vor Millionen Jahre riesigen Matten aus Farnen die Ozeane bedeckten. Diese nahmen große Menge CO2 auf und speicherten das Treibhausgas. Starben die Farne, so sanken sie zum Meeresgrund. Das Salzwasser sorgte dabei für einen langsamen Zerfall und verhinderte so das Freiwerden des Kohlenstoffdioxids.

Auf dieser Basis will das Forscherteam einen Baum entwickeln, der unser Klima retten könnte. Dieser soll möglichst schnell wachsen und deutlich mehr Kohlenstoffdioxid als andere Bäume binden. Wichtig dabei ist auch, dass die Blätter nur langsam verfaulen.

Das erste genetisch veränderte Waldstück in den USA

Im Resultat entstand im Februar 2023 ein kleines Waldstück, in dem die genetisch veränderten Bäume stehen. Die Fläche ist die erste ihrer Art in den Vereinigten Staaten und soll langfristige die Auswirkungen der Bäume auf das Klima zeigen… weiterlesen

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