Handeln heißt: Handeln WOLLEN

Handeln heißt: Handeln WOLLEN
Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Alexandra Koch

Handeln heißt: Handeln WOLLEN

Hoffnung auf ein intensiveres Miteinander und gegenseitiges Verständnis: Die Frage, die in Zeiten der Pandemie viele Menschen beschäftigt, findet – ich möchte fast sagen: endlich! – auch Eingang in die Debatten unter Ökonomen.

Mit gleichem Enthusiasmus auch gegen den Klimawandel

Eine wahre Hymne auf die „aufgeweckte“ Generation Z und ihre Protagonistin Greta Thunberg – ausgerechnet im Wirtschaftmagazin Forbes – stimmt dazu optimistisch: Medien-Kollege und Autor der New York Times, Jeetendr Sehdev, verwirf, wie manch anderer Kommentator zum Glück ja auch, den Gegensatz zwischen Corona- und Klimakrise als unerheblich. Er hält ein gegenseitiges Ausspielen der Krisen für verwerflich, findet vielmehr, sie uns Essentielles lehren (können). Er kommt zum klaren Schluss, „wir müssen darüber nachdenken, wie wir den Kampf gegen den Klimawandel mit ähnlichem Enthusiasmus und Einsatz angehen, die wir im Augenblick mit ganzer Macht gegen das Virus aufbringen“.

Wenn die Coronakrise etwa „Gutes“ hervorbringe, schreibt Sehdev, sei es dies: Sie zeige, wie rasch und konsequent Regierungen handeln (können) – „wenn sie nur wollen“, fügt er an und trifft damit den Punkt exakt.

Gerd Pfitzenmaier

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