Kommentar

Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Klimawandel: In den USA wächst das Verständnis - langsam

 

73 Prozent! So viele US-Bürger sind inzwischen davon überzeugt, dass der Klimawandel unseren Planeten verändert.

Endlich! Trotz Donald Trump und Twitterpolitik scheint sich mehr und mehr auch eine realistische Sicht auf die Welt, die wissenschaft und die Politik in den Köpfen der Menschen durchzusetzen.

Jedoch: ein dickes ABER ist abgebracht. Die Zahlen des National Surveys on Energy and Environment, die jetzt auch das Online-Magazin Grist kommentiert, geben auch Anlass, in den Jubel nur verhalten einzustimmen: Denn lediglich 34 Prozent dieser vom Klimawandel Überzeugten, sehen dessen Ursachen auch bei uns Menschen!

Vom Rest gestehen lediglich 26 Prozent ein, dass die Ursachen der Erderwärmung durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe durch menschliche aktivitäten wie unsere Fabriken, die Produktion, unsere (zu vielen) Reisen oder unseren übermäßigen Konsum ausgelöst sei. Noch immer haten 12 Prozent(!) gänzlich an der - widerlegten - Meinung fest, der Treibhauseffekt habe rein natürliche Gründe.

Armes Amerika.

 

Gerd Pfitzenmaier

hefredakteur global°

 

 

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