Kommentar

Foto: Pixabay CC0 / cocoparisienne

Kopf in den Sand: Klimaschutz à la Trump

 

Donald Trumps nächster Schlag gegen die Klimmaschutzforschung: Still und leise strich der US-Präsident der Weltraumbehörde NASA ein 10 Millionen Dollar-Jahresbudget zur Überwachung von Kohlenstoff- und Methanströme in der Erdatmosphäre mit dem Carbon Monitoring System (CMS)-Programm des NASA. Damit können die Weltraumforscher keine weiteren Daten mehr zum Schutz des Klimas erheben.

Kopf in den Sand: Was ich nicht weiß (oder gar nicht wissen will), stört mich nicht. Die Politik des US-Regierungschefs zum Klimaschutz hat Methode. Erst steigt Trump aus dem Pariser Klimaschutzabkommen aus, jetzt gab ein Sprecher seiner Orbitforscher bekannt, dass das Weiße Haus in Washington das Budget zur Erforschung der Klimakillergase gestrichen habe. Steve Cole bestätigte einen Bericht der Wissenschaftszeitschriuft Science laut einer Meldung von phys.org: Demnach dürfen die Forscher begonnene Programme zwar noch zuende bringen, neue Klimaforschungen werde es aus Geldmangel aber nicht geben. Cole bestätigte der Agentur AFP, dass Donald Trump neben dem CMS auch 4 weitere Forschungsprogramme zum Klimaschutz beendet habe - darunter das Orbiting Carbon Observatory 3 (OCO-3). Für diese Mission im Weltraum zur Fernüberwachung er Erdatmosphäre stehe im US-Haushalt nur noch für 2018 Geld zur Verfügung.

Cole sagt zwar, die Rücvkschläge würden die Forscher der NASA nicht entmutigen. Sie würden weiter Klimaschutz betreiben.

Trumps Macht-Politik mit dem Geldhahn jedoch ist ein trauriges Signal für die Erde.

Gerd Pfitzenmaier

global°-Chefredakteur

 

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