Klimabänder: Klimawünsche wehen in Deutschland

Klimabänder: Klimawünsche wehen in Deutschland
Cordula Weimann, Initiatorin Omas For Future, und Wolfram Günther, sächsischer Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft. Foto: Klimabänder

Klimabänder: Klimawünsche wehen in Deutschland

Die Klimabänderaktion der Omas For Future feierte erfolgreich ihren Auftakt. Tausende Menschen formulierten ihre Wünsche für das Klima auf bunten Bändern, die in ganz Deutschland hängen und Aufmerksamkeit für den Klimawandel schaffen. In Leipzig startete die Aktion im Rahmen der ersten Ausgabe der Klimamesse KlimaFAIR mit hohem Besuch.

Schon Tage zuvor startete die Aktion in einigen Orten. In großen und kleinen Städten in ganz Deutschland – mit dabei waren unter anderem Hamburg, München, Freiburg, Deggendorf, Bonn und Sommerhausen – können an über 80 Stellen in Deutschland Klimabänder beschriftet und gesammelt werden. Zu den Sammelstellen gehören neben privaten Initiativen auch Schulen, Kitas, Stadtbibliotheken und Kirchen – mit dem großen Angebot an Sammelstellen sollen die Klimawünsche der ganzen Bevölkerung abgebildet werden.

Klimabänder-Aktion in Leipzig

Besonders spannend ging es beim Auftakt der Klimabänder in Leipzig zu. Bei der ersten Ausgabe der KlimaFAIR, an der sich über 20 Gruppen und Initiativen beteiligen, war die Klimabänderaktion mit einem eigenen Stand vertreten. Besucherinnen und Besucher konnten hier direkt ihre Klimawünsche verfassen. Unter anderem beschriftete auch Wolfram Günther, sächsischer Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, ein Klimaband. Sein persönlicher Klimawunsch: Artenschutz und Klimaschutz sollen zusammen gelöst werden – denn auch das Artensterben bedroht unsere Umwelt maßgeblich.

Fahrrad-Sternfahrt nach Berlin
Klimabaender
Foto: Klimabänder

Die Wünsche und Forderungen der Bürger sind individuell, umfangreich und bunt – kein Klimaband gleicht dem anderen. „Keine neue Versiegelung – kostenloser ÖPNV – Lieferkettengesetz, das wirklich fair ist  – Wäre die Natur eine Bank, wäre sie längst gerettet – So viel Geld für unsere Erde wie für Corona – Hört auf die Wissenschaft – Inlandsflüge stoppen – Landwirtschaft ohne Pestizide und Glyphosat“, sind nur einige Klimawünsche von Teilnehmer*innen der Auftaktveranstaltungen. 

Ab Ende August werden die Bänder von vielen Mitstreiterinnen und Mitstreiter in einer kreativen Fahrrad-Sternfahrt aus vielen Teilen Deutschlands mit dem Fahrrad nach Berlin gebracht. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von den Omas For Future, einer Bewegung des bundesweiten Vereins „Leben im Einklang mit der Natur e.V.“, an der sich zwischenzeitlich viele weitere Initiativen wie die Parents for Future Germany, Churches for Future und die Radtour „Ohne Kerosin nach Berlin“ der Students for Future beteiligen.

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Cordula Weimann von den Omas For Future kommentiert den Auftakt in Leipzig: „Die Klimabänder sind Klimabotschafter. Sie bringen das Klimathema sichtbar für alle auf die Straße. Sie erinnern uns, dass Politik und Bürger bei allen Entscheidungen vor allem unsere gefährdete Zukunft auf unserer Erde berücksichtigen müssen. Sie machen die Wünsche der Menschen nach einer lebenswerten Zukunft sichtbar und sie zeigen vor allem auch die große Gemeinschaft derer, die wollen, dass wir unsere Politik und unser Verhalten ändern.“

red

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